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Medienbericht: Apple plant iPad mit Daten-Turbo

Mit einer schnellen drahtlosen LTE-Funkverbindung von AT&T und Verizon soll das neue iPad punkten. Außerdem plant Apple offenbar eine kleinere Version des Tablets.

Ein Passant geht an einer Werbetafel für das iPad in Shanghai vorbei. Quelle: dapd
Ein Passant geht an einer Werbetafel für das iPad in Shanghai vorbei. Quelle: dapd

BangaloreApple will nach Informationen des „Wall Street Journal“ sein nächstes iPad-Modell auch für den Daten-Turbo LTE fit machen und Anfang März präsentieren. Wie schon erwartet werde die dritte Auflage des erfolgreichen Tablet-Computers auch ein deutlich schärferes Bild dank höherer Auflösung bieten, berichtete die Zeitung am Dienstag. Zudem teste Apple nach Angaben aus Zulieferer-Kreisen jetzt doch auch eine kleinere iPad-Version.

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Ein iPad mit der im Bericht genannten Bildschirmdiagonale von rund acht Zoll (20,3 cm) wäre eine überraschende Abkehr von der bisherigen Apple-Position. Der im Herbst verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs hatte seinerzeit Tablets von Konkurrenten in ähnlicher Größe als „Totgeburten“ abgeschmettert. Die Bildschirme seien zu klein, um den Nutzern ein gutes Tablet-Erlebnis zu bieten.

Die auch nach knapp zwei Jahren andauernde Dominanz des größeren iPad (9,7 Zoll/24,6 cm) im Tablet-Markt scheint die bisherige Apple-Position zu bestätigen. Allerdings soll sich im Weihnachtsgeschäft auch das abgespeckte 7-Zoll-Tablet Kindle Fire von Amazon millionenfach verkauft haben. Der Online-Einzelhändler nennt allerdings keine Verkaufszahlen für sein Gerät, das nach Berechnungen von Experten unter dem Herstellungspreis vertrieben wird. Amazon verdient sein Geld mit den Inhalten, die für den Kindle bestimmt sind.

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Darüber, dass das neue iPad das erste Apple-Gerät mit LTE werden könnte, wurde auch schon zuvor spekuliert. Die neue Funktechnik bietet zwar deutlich schnellere Datengeschwindigkeiten - die Nutzer bezahlen dafür aber auch mit einer kürzeren Batterielaufzeit. Außerdem ist das Mobilfunknetz der vierten Generation in den USA nicht flächendeckend verfügbar.

Während Konkurrenten wie Motorola auch schon LTE-Smartphones im Angebot haben, hielt sich Apple bei seinem iPhone bisher damit zurück. Für das iPad dürfte der höhere LTE-Stromverbrauch leichter zu bewältigen sein, weil das Gerät eine deutlich größere Batterie hat. Dem „Wall Street Journal“ zufolge werden in den USA die Netzbetreiber AT&T und Verizon Wireless das LTE-iPad anbieten. LTE-Netze werden auch schon in Deutschland aufgebaut, sind aber auch noch sehr lückenhaft.

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