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Smartphone: Was das iPhone 5 alles kann

Noch bevor das iPhone 5 offiziell vorgestellt wurde diskutieren Technologie Blogs bereits über die Neuerungen des Smartphones. Sie spekulieren auch über eine Billigvariante des Erfolgsmodells.

Fans stürmen einen Apple Store in New York. Quelle: AFP
Fans stürmen einen Apple Store in New York. Quelle: AFP

San FranciscoDas iPhone5 wird laut Technologie-Blog 9to5mac denselben Prozessor bekommen wie der große Bruder iPad2. Der Arbeitsspeicher wird nach angeblich "gesicherten Informationen" auf ein Gigabyte aufgerüstet werden. Das soll eine bessere Arbeitsgeschwindigkeit und schnelleres Web-Surfen ermöglichen. Die Kamera werde acht Megapixel (statt fünf) auflösen und das Display mit 4-Zoll größer sein als beim Vorgänger.

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Als größte Neuerung stellt das Blog auf eine Spekulation des Piper-Jeffray's-Analysten Gene Munster ab: Er vermutet hinter der Überschrift der Einladung zur Präsentation "Let's talk iPhone" eine versteckte Botschaft: Es werde eine komplett überarbeitete Version der Sprachsteuerung als Highlight geben, vermutet Munster.

2010 hatte Apple mit Siri einen Spezialisten für Sprachsoftware übernommen. Eine umfassende Sprachsteuerung des Smartphones würde einen Rückstand gegenüber Googles Android beseitigen. Google treibt seit rund einem Jahr die Steuerung von Befehlen per Spracheingabe massiv voran und hat die Sprachsteuerung seiner Web-Suche im Web-Browser Chrome auf dem PC eingeführt.

Derweil berichtet das asiatische Blog M.I.C.gadget von einem iPhone5-Gehäuse mit sanft gerundeten Kanten und Metall- statt Glasrückseite wie beim iPhone4. Das Blog vermutet, dass ein Prototyp im chinesischen Industriedistrikt Shenzhen verlorengegangen sei, und verweist darauf, dass bei diversen lokalen Herstellern bereits Schutzhüllen in dieser Gehäuseform angeboten würden mit dem Hinweis, sie passten für das iPhone5.

Kommt eine Billigvariante des iPhones?
Aber was ist mit dem Billigphone? Hier scheiden sich die Geister. Auf der Einladungskarte ist ein typisches iPhone-Icon zu sehen, das eingehende Gespräche anzeigt - mit einer "1" darauf. Apple ist dafür bekannt, dass in den Einladungen geheime Botschaften versteckt sind, die Hinweise auf die zu erwartende Veröffentlichung geben. Mit der "1", so die aktuelle Deutung, werde klargestellt, dass es nur ein neues Telefon geben wird. Dann wäre das Feld für die Billigangreifer weiter weit offen.

Hartnäckig halten sich auch Gerüchte über ein modifiziertes iPhone4 mit Metallrückseite statt des bruchgefährdeten Glasdeckels und einem auf acht Gigabyte reduzierten Speicher (heute 16 oder 32 Gigabyte). Damit rückte Apple von der Tradition ab, nur das Vorgängermodell mit Erscheinen des Nachfolgers zu verbilligen. Der geringere Speicher reduziert die Kosten, womit ein deutlicher Preisabschlag bis in die 300-Dollar-Klasse zu rechtfertigen wäre.

Die Präsentation heute um 10 Uhr kalifornischer Zeit soll laut Blog 9to5mac der eloquente Marketingchef Phil Schiller übernehmen. Das "Wall Street Journal"-Blog AllThingsDigital tippt dagegen konservativ auf CEO Tim Cook, der nicht gerade als zündender Entertainer bekannt ist.

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