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Telekommunikation: Auch Blackberry bekommt Software-Marktplatz

Auch für Blackberry-Handys gibt es jetzt einen Software-Marktplatz - allerdings noch nicht in Deutschland. Der kanadische Anbieter RIM startete seine "Blackberry App World" zunächst nur für Nutzer in den USA, Großbritannien und Kanada.

Blackberry Quelle: dpa
Eine Frau liest in New York eine E-Mail auf ihrem Blackberry. (Archivfoto) Quelle: dpa

dpa NEW YORK. Angebote für andere Länder sollen folgen, teilte das kanadische Unternehmen am Mittwoch ohne konkrete Termine mit. RIM (Research In Motion) folgt damit dem Vorbild von Apple und Google, die ebenfalls für das iphone und die Google-Handys G1 und HTC Magic mit wachsendem Erfolg Online-Shops betreiben.

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RIM erwartet, dass das Angebot in der ersten Woche etwa 1 000 Anwendungen für den privaten und geschäftlichen Einsatz umfassen wird. Apple stellt in seinem im vergangenen Juli eröffneten App Store bereits mehr als 15 000 Anwendungen bereit. Zu den Programmen für die Blackberrys zählen Unterhaltungsangebote, Spiele, Musik etwa von MTV und Navigationsprogramme, sowie auch Nachrichten-Kanäle unter anderem von der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg oder der "New York Times".

Mit dem Softwareangebot spricht das Unternehmen gezielt auch private Nutzer an. Die Blackberrys waren lagen mit ihren E-Mail- Funktionen und der vollwertigen Tastatur vorwiegend in Unternehmen und Behörden genutzt worden. Die Software-Marktplätze sind aktuell ein Trend, der nach und nach alle Anbieter von High-Tech-Handys, sogenannten Smartphones, erfasst. Auch Microsoft hat einen Marktplatz für sein Handy-Betriebssystem Windows Mobile angekündigt.

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