Mobile Welt

_

Telekommunikation: Was die neuen Super-Smartphones können

Die Smartphones brauchten nur sechs Jahre, um die klassischen Handys vom Markt zu verdrängen. Nun kommt der nächste Schritt. Die Neuen denken mit, koordinieren selbstständig Termine und hören zu. Ein Blick in die Labors.

Sechs Jahre nach der Präsentation des ersten Smartphones befindet sich der Markt im Umbruch. Quelle: Reuters
Sechs Jahre nach der Präsentation des ersten Smartphones befindet sich der Markt im Umbruch.Quelle: Reuters

DüsseldorfWie es heißt, was Sie hier in den Händen halten? Wir wissen es selbst noch nicht genau. Es ist ein Hybrid aus Telefon, Tablet und Taschenbuch. Basierend auf Studien und Prototypen von Produzenten wie Samsung und HTC hat das Technologieteam der WirtschaftsWoche in einem fiktiven Gerät alle Techniktrends vereint, die in den nächsten fünf Jahren die Mobilfunkwelt prägen werden.

Anzeige

Smartphones werden nicht nur riesige, faltbare Displays bekommen. Sie werden auch in der Lage sein, den Tagesablauf ihrer Besitzer genau zu verfolgen. Nennen die Nutzer im Gespräch einen neuen Namen oder eine Telefonnummer, macht das Handy automatisch eine Notiz. Kommen Sie an Geschäften vorbei, in denen Ihre Freunde gerne einkaufen, geben die Smartphones der Zukunft einen Hinweis. Und verpassen die Handybesitzer zu viele Trainingseinheiten beim Sport, erinnert das Telefon auch daran.

Mobile Innovationen Das sind die aktuellen Smartphone-Highlights

  • Mobile Innovationen: Das sind die aktuellen Smartphone-Highlights
  • Mobile Innovationen: Das sind die aktuellen Smartphone-Highlights
  • Mobile Innovationen: Das sind die aktuellen Smartphone-Highlights
  • Mobile Innovationen: Das sind die aktuellen Smartphone-Highlights

Möglich machen das unterschiedlichste Sensoren, verknüpft mit intelligenter Software und den Informationen aus sozialen Netzwerken. Und werden die kühnsten Visionen wahr, könnten integrierte Neurosensoren sogar Gedankenbefehle erfassen. Auch das wird in den Laboren von High-Tech-Unternehmen erprobt.

Ob das ein Albtraum oder eine Erleichterung im Alltag wird, muss jeder für sich entscheiden. Aufhalten lässt sich die Entwicklung nicht.

Denn der Blick in die Labore zeigt: Im sechsten Jahr, nachdem Steve Jobs Apples erstes iPhone in die Kameras hielt, ist die Handybranche dabei, sich wieder neu zu erfinden. Selbst wenn Samsung mit dem gerade vorgestellten Top-Modell Galaxy S 4 wieder Leistungsspitzen bei Displayqualität und Rechenpower ausgetestet hat, das heutige Gerätekonzept handtellergroßer Touchdisplays voller App-Symbole ist ausgereizt.

Smartphones

Wie weit die Technologie heute schon ist, zeigt Google: Ende 2013 will der Internet-Konzern seine Datenbrille Glass auf den Markt bringen, die ihren Besitzern jederzeit passende Informationen aus dem Internet ins Blickfeld spielt. Mobile Kommunikation wird damit noch umfassender, als es sich viele heute ausmalen.

Welche Entwicklungen die Handys der Zukunft verändern werden, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

  • 31.03.2013, 22:39 Uhrujf99

    Wenn das alles wirklich auf den Markt käme, müsste man überlegen, ob man statt "Handy" nicht besser "Nanny" sagt...
    Und Ihr denkt bei solcher Science-fiction an Sex, Kollegen? Oder was ist "Sciencex-fiction"? ;-)Und Ihr denkt bei solcher Science-fiction an Sex, Kollegen? ;-)
    Oder was ist "Sciencex-fiction"? Das muss ja Absicht sein, denn diese Wortschöpfung gibt gleich zweimal, im Lauftext und in der BU.

  • Die aktuellen Top-Themen
Selbsttest: Im Schutzanzug der Ebola-Helfer

Im Schutzanzug der Ebola-Helfer

Für Ärzte und Krankenpfleger im Ebola-Einsatz ist passende Schutzkleidung überlebenswichtig. Doch der Umgang mit Isolieranzug und Atemschutzmaske stellt sie vor große Herausforderungen, wie unser Selbsttest belegt.

Notfallbehandlung: Bei Ebola käme Deutschland rasch an seine Grenzen

Bei Ebola käme Deutschland rasch an seine Grenzen

Bis zu 50 Betten für Ebola-Patienten soll es in Deutschland geben. Doch diese Zahl steht nur auf dem Papier, tatsächlich sind die Kapazitäten geringer. Der Pflegeaufwand ist hoch und es mangelt an geschultem Personal.

Mit dem Jobturbo durchsuchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen  in 36 deutschen Stellenbörsen.
Diese Jobs suchen die Handelsblatt-Leser:
1. Ingenieur   6. Bauingenieur
2. Geschäftsführer   7. Marketing
3. Financial Analyst   8. Jurist
4. Controller   9. Volkswirt
5. Steuerberater   10. Designer