Ratgeber + Tests

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DVB-T-Modul Tizi: Ein Muss für iPad-Fans

Vor das Fernsehen mit iPad oder iPhone hat iGott Steve Jobs den iTunes-Store gesetzt. Dort muss sich der Nutzer eine entsprechende App besorgen. Oder er holt sich das neue und erfreulich kleine DVB-T-Modul Tizi.

Tizi: Das DVB-T-Modul ist speziall für iPad oder iPhone konzipiert. Quelle: Pressebild
Tizi: Das DVB-T-Modul ist speziall für iPad oder iPhone konzipiert. Quelle: Pressebild

Das erste DVB-T-Fernsehmodul speziell für iPad, iPhone (ab 3G S mit iOS ab 4.0) und iPPod touch (4. Generation und 3. Generation mit 32/64 GB Speicher) ist da. Alle Geräte davor haben keine ausreichende Prozessorleistung. DVB-T ist das digitale, terrestrische Antennenfernsehen, das in weiten Teilen Deutschlands zur Verfügung steht. Allerdings nicht überall und nicht immer alle Sender. Das muss man wissen, bevor man sich das kleine schwarze Kästchen mit der äußerst fragilen Antenne anschafft.

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Einen schnellen Überblick verschafft die Webseite www.ueberallfernsehen.de. Alle jeweils verfügbaren Sender sind hier komplett aufgelistet. Tizi ist erfreulich klein, schwarz, mit einem Mini-USB-Anschluss für die Stromversorgung. Hier kommt das erste Stirnrunzeln: für 150 Euro gibt es nicht mal ein Steckernetzteil. Erfreulich: der Akku ist auswechselbar und hielt im Test auch fast die versprochenen 3,5 Stunden TV-Zeit durch. Drei Signalanzeigen informieren über Batteriestand, WLAN- und TV-Signalstärke. Mit gerade mal 70 Gramm Gewicht passt der mobile TV-Hotpot in jede Reisetasche.

Das Gerät nimmt mit dem iPad per WLAN-Funk Verbindung auf. Das funktionierte reibungslos, Tizi.tv meldet sich brav im WLAN-Menü des Apple-Geräts an, ein Klick, der Haken ist gesetzt und die Verbindung steht. Kleiner Wermutstropfen: Besitzer von iPads ohne UMTS-Teil stehen natürlich dann ohne Web- und E-Mailverbindung da. Das Gerät ist offline und bekommt nur noch die TV-Signale per WLAN.

Die gleichnamige TV-App wird aus dem iTunes-Store heruntergeladen. Sie steht kostenlos zur Verfügung. Direkt nach Programmstart wird ein Sendersuchlauf durchgeführt, der wenige Minuten dauert. Danach erscheint der Startbildschirm. Er teilt sich im Hochkantmodus in ein TV-Vorschau- und Programm-Fenster. Jeder Sender hat ein kleines Icon mit aktueller Sendung, verbleibender Zeit und nachfolgender Sendung. Ein Wisch mit zwei Fingern oder Kippen in den Quermodus vergrößert den TV-Schirm formatfüllend. Ein Doppel-Tippen auf das Programm läßt auf Wunsch die schwarzen Balken oben und unten verschwinden.

Ein Wisch nach links oder rechts über das Fernsehbild schaltet ein Programm weiter oder zurück, eine Fernbedienung gibt es nicht. Gezielte Senderauswahl ist aber nur über den Startbildschirm im Hochkantmodus möglich. Die Bildqualität auf einem iPad und einem iPhone 4 war sehr gut, nur selten gab es Bild-Aussetzer, die aber eher auf Empfangsprobleme schließen ließen.

  • 02.11.2010, 20:42 UhrKartoffel-Rakete

    Nee — das mit den zwei gleichzeitigen benutzern vom Tizi geht nicht. Tizi unterstützt nur einen aufs Mal.

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