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Gadget der Woche: Der riesengroße Bruder des iPads

Einmal pro Woche präsentiert Handelsblatt Online Schönes, Nützliches oder Kurioses aus der Welt der Technik als Gadget der Woche. Diesmal: Der riesengroße Bruder des iPads.

Schick, schön, teurer: Samsung SUR40 Surface II. Quelle: PR
Schick, schön, teurer: Samsung SUR40 Surface II. Quelle: PR

Mit dem Tablet abends auf der Couch Spiele spielen, Nachrichten oder E-Mails lesen reicht Ihnen nicht mehr?  Das kleine Display wirkt zu beengt und so richtig gesellig wird es mit iPad und Co auf der Couch auch nicht – mehr als einer kann das Tablet schließlich nicht bequem bedienen.

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Für Fans des Touchpad-Prinzips mit größerem Geldbeutel hat Samsung seit kurzem ein exklusives Angebot: Der Samsung SUR40 ist die zweite Version des berührungsempfindlichen Wohnzimmertischs Surface von Microsoft. War die erste Version des Surface noch einer großer nach unten abgeschlossener Würfel, kommt der Surface II deutlich eleganter daher – und wirkt wie ein ganz normaler Wohnzimmertisch mit Glasoberfläche.

Mit dem Unterschied eben, dass sich die Glasoberfläche ganz schnell in ein hochauflösendes Touch-Display verwandeln kann. 1920x1080 Pixel bringt Samsung in dem Tisch unter – genug für einen Full-HD-Film. Der Tisch ist für gesellige Abende mit Freunden oder Familien gerüstet: Bis zu 50 Berühungspunkte kann der Tisch erfassen. So lassen sich auf dem Bildschirm mit 40-Zoll-Diagonale (ca. 1,02 Meter) gemeinsam digitale Fotos betrachten, im Internet surfen oder Videos betrachten.

Grundlage des Riesen-Touchscreens ist ein Windows-7-System. An Anwendungen, welche die Touchsteuerung unter Windows unterstützen, mangelt es allerdings noch. Nur eine Grundausstattung an Programmen ist dabei. Eines der wenigen verfügbaren Spiele für den Surface-Tisch ist das deutsche Gesellschaftsspiel „Die Siedler von Catan“. Das größte Markt-Potential dürfte für das Surface II jedoch im Business-Bereich liegen. Microsoft denkt außerdem darüber nach, den Surface II im Medizinbereich einzusetzen.

Die Ursprünge des Surface-Tisches gehen auf das Jahr 1982 zurück. Schon damals, ganze 28 Jahre vor der Vorstellung von Apples iPad, experimentierten die Kanadier mit Multitouch-Steuerungen.

Gadget der Woche

Kunden in Deutschland könnend den Tisch bei Delo oder Tech Data bestellen. Die Glasplatte kann an einen vorhanden Tisch montiert werden. Für zuästzliche 600 Euro werden Standbeine mitgeliefert – dann dient der Surface auch als Wohnzimmer-Tisch-Ersatz.

Die neue Version des Wohnzimmer-Tablet-Tischs ist mit 9000 Euro mehrere tausend Euro günstiger als der Vorgänger aus dem Jahre 2007 (11.000 Euro). Wem das immer noch zu teuer ist: Die „Siedler von Catan“ lassen sich auch in 3D zum Anfassen spielen - und das ganz ohne Stromverbrauch. Das Gesellschaftsspiel kostet etwa 18 Euro.

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