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Kooperation mit Spotify: Facebook steigt in Kampf um Musik-Cloud ein

Das weltgrößte soziale Online-Netzwerk Facebook tut sich nach einem Medienbericht mit dem Streaming-Dienst Spotify zusammen, um seinen Nutzern Musik übers Internet anzubieten. Ein Kampf gegen Google, Aamzon und Apple.

Facebook sucht Anschluss in der Cloud: Mit einer Partnerschaft mit dem Musikstreaming-Dienst Spotify sollen Facebook-Nutzer Musik aus der Wolke hören. Quelle: dapd
Facebook sucht Anschluss in der Cloud: Mit einer Partnerschaft mit dem Musikstreaming-Dienst Spotify sollen Facebook-Nutzer Musik aus der Wolke hören. Quelle: dapd

New YorkDer Musik-Service von Spotify für Facebook könne schon in zwei Wochen an den Start gehen, schrieb das Magazin "Forbes" am Mittwoch unter Berufung auf Verhandlungskreise.

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Nach Angaben von Forbes soll ein Spotify-Symbol bei Facebook erscheinen und die Nutzer können dann alleine oder gemeinsam mit Freunden Musik übers Internet anhören. Facebook würde sich damit immer mehr als Unterhaltungsdrehscheibe etablieren. Spiele gehören schon lange zum Repertoire, zuletzt testete das Hollywood-Studio Warner Brothers auch ein den Online-Videoverleih via Facebook.

Das Online-Netzwerk Facebook hat rund 600 Millionen Nutzer, was es für Unternehmen als Vertriebsplattform hochinteressant macht. Umgekehrt erhofft sich Facebook von mehr Inhalten auch noch mehr Nutzer, die dann noch länger verweilen.

Apple plant Musik-Cloud

Vergangene Woche hatte der BranchendienstCnet berichtet, dass nach Amazon und Google auch Apple einen Musikdienst für das Internet plant. Demnach unterschrieb der Konzern einen Vertrag mit dem Musiklabel EMI und nähert sich auch einem Vertrag mit der Universal Music Group und Sony. Dabei beruft sich Cnet auf anonyme Quellen. Mit der Warner Music Group ist ein entsprechender Vertrag bereits zustande gekommen, berichtete Cnet vergangenen Monat. Weder Apple noch die beteiligten Musikkonzerne wollten den Bericht kommentieren.

Musikdiensten aus der Cloud haben den Vorteil, dass der Anwender überall auf die Musik zugreifen kann, wo Internet verfügbar ist - egal von welchem Gerät. Neu gekaufte Musik wird so auf allen verwendeten Geräten automatisch synchronisiert.

Sollten sich Apple mit allen vier Musikkonzernen einige werden, hätte der Computerbauer die Unterstützung der vier größten Musiklabels der Welt - im Gegensatz zu Google und Amazon. Diese beiden bieten ihre Cloud-Musik-Services bisher ohne Zustimmung der Musikindustrie an. Die Internet-Giganten sind der Auffassung, dass sie keine Lizenz zum Speichern von Musik benötigen, die der Kunde bereits gekauft hat.Sony droht Amazon deshalb mit rechtlichen Schritten.

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