Notebooks sind wegen ihres großen Einsatzspektrums Kandidaten für eine Flatrate oder einen großen Volumentarif. Mit den typischen Anwendungen wie Surfen im Netz, Software-Downloads oder Verschicken von größeren Dokumenten per Mail werden genug Daten bewegt, um alle „kleineren“ Volumentarife auszuhebeln. Falls der mobile Internet-Zugang per UMTS sogar den fehlenden DSL-Anschluss zu Hause ersetzt, gilt das umso mehr.
Wer mit dem Mobiltelefon nur WAP-Dienste nutzt, einfache Textmails empfängt oder gelegentlich Klingeltöne und Logos herunterlädt, sollte dagegen mit einem preiswerteren Tarif auskommen. Doch Achtung: Falls alle Mails vom Provider automatisch auf das Handy übertragen werden („Push-Mail“), ist es ratsam, die eigene Mail-Adresse möglichst nur Freunden und Bekannten zu geben und nicht zur Registrierung auf Web-Seiten zu benutzen. Denn durch jede Spam-Mail mit angehängten Bildern, wird das Datenkonto umsonst belastet. Bei einem Spam-Aufkommen von einigen Dutzend Mails pro Tag sind selbst 400 MB schnell verbraucht.
Das Spektrum der angebotenen Handy-Datenflatrates und der Tarife mit 5000 MB Datenvolumen ist bereits recht breit gefächert. In den meisten Fällen handelt es sich um Zusatzoptionen, mit denen ein normaler Handy-Vertrag um einen preiswerten mobilen Internetzugang ergänzt wird. Die Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen oder die Höhe der Anmeldegebühr variieren von Provider zu Provider jedoch teilweise erheblich. Wer nur einmal testen möchte, ob sich ein Datentarif mit 5 GB Volumen lohnt, kann das bei O2 oder E-Plus für nur 25 Euro und mit einer Laufzeit von 3 Monaten tun. Voraussetzung ist, dass dort bereits ein Handy-Tarif gebucht wurde. Bei Base kostet eine Internet-Flatrate auch nur 25 Euro im Monat, kann aber auch ohne Handy-Vertrag gebucht werden. Dafür werden 25 Euro Anmeldegebühr berechnet und die Mindestlaufzeit beträgt 24 Monate. Eine separate SIM-Karte ist bereits im Preis enthalten. Diese Option ist empfehlenswert, wenn man während des Internet-Zugriffs noch telefonisch erreichbar sein will.
Der „web’n’walk Large“-Tarif von T-Mobile ist mit 59 Euro auf den ersten Blick relativ teuer, bietet aber die Nutzung von HSDPA (UMTS 3.5) und damit hohe Download-Geschwindigkeiten. Zudem sind in allen T-Mobile-Angeboten monatlich 200 Stunden Nutzungszeit für T-COM-Hotspots enthalten, was zusätzliche Möglichkeiten eröffnet, unterwegs mit großer Geschwindigkeit das Internet nutzen zu können. Generell gelten bei den Netzbetreibern erheblich kürzere Vertragslaufzeiten. Die Buchung eines Online-Tarifs bei Victorvox, Freenet, 1&1 oder Mobilcom mag zwar rein äußerlich günstige Konditionen bieten, beinhaltet aber in der Regel eine Bindung für 24 Monate. Und wenn nicht mindestens 3 Monate vor Vertragsende die Kündigung eingereicht wird, fällt eine Verlängerung von weiteren 12 Monaten an. Wenn der Bedarf nach einem mobilen Zugang nicht mehr besteht oder ein anderer Anbieter mittlerweile mehr Leistung zum besseren Preis bietet, ist das Wechseln schwierig.
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