Alle Anbieter von Volumentarifen verfolgen übrigens das „Fair Flat“-Prinzip. Das bedeutet, dass nur dann Zusatzgebühren abgerechnet werden, wenn das monatliche Datenvolumen in mehr als zwei aufeinander folgenden Monaten überschritten wird. Bei Base gilt eine abweichende Regelung, die eine Toleranzschwelle von 10% vorsieht. Insgesamt besteht dadurch bei allen Anbietern genug Luft, um nicht gleich beim Download eines einzigen überzähligen Handy-Logos in die Kostenfalle zu geraten.
Ein Weg, um Telefonkosten zu sparen, ist bei allen Providern gleichermaßen untersagt oder sogar unterbunden: Die Nutzung von VoIP-Diensten (und teilweise sogar von Messenger-Diensten) ist nicht möglich. O2 macht hier eine Ausnahme, indem es VoIP-Daten separat abrechnet. Bei E-Plus ist die Nutzung von Skype möglich. Mobile Flatrates und große Volumentarife sind unter dem Strich immer dann eine sinnvolle Investition, wenn echter Bedarf besteht, große Datenmengen zu übertragen oder das Internet intensiv zu nutzen. Dann sind sie aber eine echte Vergünstigung gegenüber herkömmlichen Handy-Verträgen mit horrenden Online-Kosten oder zu sparsam dimensionierten Volumentarifen.


