Zu den acht gelisteten deutschen Unternehmen gehören auch DaimlerChrysler, der Klima schonende Hybridbusse herstellet, Autobauer BMW, der binnen zwei Jahren ein Wasserstoff-Fahrzeug vorstellen will, die Siemens AG, die zunehmend energiesparende Produkte auf den Markt bringt, sowie Bayer und BASF, die ihre CO2-Emissionen reduzieren. Skepsis unter Umweltschützern ruft die Aufnahme von RWE hervor. Der Konzern mache Profite auf Kosten der Umwelt, weil er auf besonders klimaschädliche Kohlekraftwerke setze, lautet die Kritik. In den Index kämen aber die Unternehmen, die gegenüber den ebenfalls im FT500 notierten Wettbewerbern am besten abschnitten, begründet Innovest.
Das CDP prangert die Unternehmen an, die auf die Umfrage nicht reagierten oder eine Antwort ablehnten. Es veröffentlicht online und vor Analysten ihre Namen und beziffert den Kapitalanteil der Investorengruppe. Bei den US-Firmen Guidant, EOG Resources, Lehman Bros und Fannie Mae beträgt er mehr als ein Viertel. „Der Mangel an Transparenz in diesen Fällen sollte den Unterzeichnern des CDP besondere Sorgen machen“, warnt Innovest.
Der öffentliche Druck wirkt. Je mehr Großanleger sich an der Initiative beteiligen, desto mehr Unternehmen legen ihre Daten offen oder verbessern ihre Angaben. Viele, die 2005 zu „The Ugly“ zählten, weil sie Informationen verweigerten, füllten den Fragebogen dieses Mal aus, zum Beispiel American Express, Boing, Disney und Wal-Mart. Es antworteten drei Viertel der FT500-Konzerne, so viele wie nie zuvor.
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