Ordern kann man zudem eine radarbasierte automatische Distanzregelung mit dem Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist", das den Fahrer zudem vor Gefahren warnt. Auch der schon bekannte Parkassistent, der auf Wunsch von selbst das Auto in die Parklücke bugsiert, gehört zum Angebot. Der Fahrer gibt dabei nur Gas und bedient die Pedalerie. Bei der Rückfahrkamera waren die Ingenieure kreativ: Sie verbirgt sich hinter dem großen VW-Emblem an der Heckklappe, das aufklappt, sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird. Das Radio- oder Navigationsbildschirm zeigt dann über das Weitwinkelobjektiv, was hinter dem Fahrzeug passiert.
Erstmals setzt VW bei dem Coupé auf den von Continental entwickelten Seal-Reifen, der sich mit einer innenliegenden Dichtmasse selbst repariert, wenn sich etwa durch die Lauffläche ein Nagel gebohrt hat. Das funktioniert immerhin bei Löchern mit einem Durchmesser von bis zu fünf Millimetern.
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Fast scheint es, als ob der Autobauer durch die Hintertür mit einem aufgebohrten Mittelklasse-Auto die Oberklasse erobern möchte. Dass der schwächelnde Phaeton unter der neuen hauseigenen Konkurrenz leiden könnte, davon will man jedoch in Wolfsburg nichts wissen. Vielleicht spielt das auch gar keine Rolle mehr, meint Auto-Analyst Georg Stürzer: "Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Projekt ?Phaeton? sehr verlustträchtig ist. Da wäre es auch egal, wenn er in seinen letzten Jahren von hauseigener Konkurrenz kannibalisiert würde."
Insgesamt sollen 15 bis 20 Prozent des jährlichen Passat-Absatzes auf den CC entfallen. Ein straffes Ziel. Doch je kompletter die Baureihe ist, desto besser für den Konzern, denn der Passat ist mit 15 Mill. Autos nach dem Golf (25 Mill.) und dem Käfer (22 Mill.) die dritterfolgreichste in der Unternehmensgeschichte. Allein 2007 wurden 300 000 von dieser Baureihe verkauft.
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