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25.01.2005 
In der nächsten Zeit keine großen Prämienentwicklungen nach oben oder unten

Was Autoversicherungen teuer macht

Kaufpreis, Extras und möglicher Wiederverkaufswert - beim Autokauf müssen für ein gutes Geschäft viele Dinge bedacht werden. Auch die Kosten für die Versicherung des Modells gehören dazu.

UnfallLupe

Auffahrunfall - der Klassiker im Stadtverkehr. Quelle: Jens Schierenbeck/dpa/gms

dpa/gms COBURG/BERLIN. Wie sich die Prämien für die Haftpflicht- und die Kaskoversicherung errechnen, ist nicht leicht durchschaubar. „Bei der Haftpflichtversicherung hat sich seit Mitte der neunziger Jahre eine Menge getan“, sagt Alois Schnitzer, Sprecher der HUK Coburg. Mit 7,2 Millionen versicherten Autos ist die HUK nach der Allianz der zweitgrößte deutsche KfZ-Versicherer. Seit zehn Jahren können die Versicherungen die Prämien-Policen frei kalkulieren.

„Die Konkurrenzsituation in den vergangenen Jahren war extrem“, sagt Katrin Rüter de Escobar, Sprecherin des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Profitiert von dem hohen Marktdruck habe der Versicherte mit sinkenden Beiträgen.

Prämiengrundlage der KfZ-Haftpflichtversicherung sind generell die Schadenhäufigkeit und der Schadendurchschnitt bei Unfällen. Aus beiden Faktoren ergeben sich die Kosten für den Versicherer. Einfluss auf diese Größen haben zum Beispiel Wagentyp oder Nutzung. Bei Kaskoversicherungen spielt dagegen die Diebstahlhäufigkeit des Wagenmodells eine wichtigere Rolle. Großen Einfluss auf die Prämie haben dann Schutzvorkehrungen wie die Wegfahrsperre.

„Insgesamt ergeben sich also zahlreiche wichtige Faktoren für den Versicherten: die Typ-Einstufung, der Schadenfreiheitsrabatt und auch die Region, in der der Wagen gefahren wird“, erklärt GDV-Sprecherin Rüter de Escobar. Die Versicherer orientieren sich laut HUK-Sprecher Schnitzer bei der Kalkulation in aller Regel an den Vorgaben des GDV: „Der Verband ermittelt das Schadenaufkommen für Typen und Regionen.“

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