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08.11.2006 
Das bekannteste der James-Bond-Autos

Aston Martin DB5: Ein Schleudersitz für den Beifahrer

Ein Schleudersitz für den Beifahrer - da so ein Extra nicht alltäglich ist, bleibt das Auto im Gedächtnis. Besonders dann, wenn der Mann hinter dem Lenkrad James Bond heißt.

Aston Martin DB5Lupe

Aston Martin DB5 im Einsatz als James-Bond-Auto. (Bild: Aston Martin/dpa/gms) Quelle: dpa

HB NEWPORT PAGNELL. Auch im neuesten 007-Streifen wird ein Auto der Marke Aston Martin zu sehen sein. Ob der zur Legende wird, wie der mit besagtem Zubehör versehene DB5 aus dem Bond-Film „Goldfinger“, bleibt abzuwarten.

Vielen ist die geduckte, silbern lackierte Karosserie mit der rundlichen Linienführung des DB5 im Gedächtnis geblieben. Ebenso die vielen Extras zur Abwehr der Bösewichter: Maschinengewehre, ausfahrbare Klingen in den Radmuttern oder Ölspray. In der realen Welt sollte sich der DB5 an Sportwagenliebhaber verkaufen lassen. Ohne all die martialischen Extras war der DB5 einfach nur das Produkt einer traditionsreichen und kleinen Auto-Manufaktur im britschen Newport Pagnell. Als „Goldfinger“ in die Kinos kam, war Aston Martin bereits 50 Jahre alt. Gegründet wurde das Unternehmen 1914 von Lionel Martin und Robert Bramford. Nachdem zunächst mit Autos gehandelt wurde, kam bald der Wunsch auf, selbst Fahrzeuge für den Rennsport zu entwickeln. Was schließlich auch zu dem heute bekannten Firmennamen führte: Lionel Martin nahm an einem Bergrennen am Aston Hill teil.


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Bis 1945 wurden nicht mehr als insgesamt 700 Autos gebaut. Als es dann wieder einmal nicht rosig für die Autobauer aussah, erschien David Brown. Der hatte sein Geld unter anderen mit dem Verkauf von Traktoren gemacht und übernahm 1947 Aston Martin. Zum Inventar gehörte dort unter anderem der Prototyp eines 1939 entwickelten neuen Modells: Der „Atom“ war zwar nicht wirklich schön, das Konzept galt aber als zukunftsweisend.

Geschmückt mit den Initialen des neuen Hausherren erstand als erstes Modell der DB1, ein DB2 folgte, und man nahm auch wieder an Rennen teil - mal erfolgreich, mal mit weniger Glück. Einen großen Schritt nach vorne machte das Unternehmen 1955, als mal wieder die Arbeit an einem neuen Modell aufgenommen wurde. Das erschien 1958 mit der Bezeichnung DB4. Dieser Wagen trug im Grunde schon jenes Design, das auch das Bond-Auto auszeichnete.


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Die Fahrleistungen waren für die späten fünfziger Jahre beachtlich: Ein DB4 wurde von einem Sechszylinder-Motor mit 3,7 Litern Hubraum angetrieben, der es je nach Ausführung auf 240 oder gar 266 PS brachte, was eine Höchstgeschwindigkeit von 225 Stundenkilometern (km/h) erlaubte. Bis 1963 wurden von dem Auto 1 110 Exemplare abgesetzt - für Aston Martin eine erstaunliche Zahl.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Ohne Firlefanz

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