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18.02.2008 
Ein jugendlicher Oldtimer

Der Peugeot 205 wird 25

Barocke Karosserien mit geschwungenen Kotflügeln, frei stehende Scheinwerfer und dazu Weißwandreifen - so sollte lange Zeit ein Autoklassiker aussehen. Seit der Entdeckung der sogenannten Youngtimer ist jedoch ein Wandel eingetreten.

Peugeot 205Lupe

Kunststoff am Radlauf: Die GTI-Version des Peugeot 205 zierten unter anderem schwarze Kotflügelverbreiterungen. (Bild: Peugeot/dpa/tmn)

Peugeot 205 wird 25_cabrioLupe

„Erdbeerkörbchen“ aus Frankreich: Das Peugeot 205 Cabrio besaß wie das Golf-Pendant einen feststehenden Überrollbügel. (Bild: Peugeot/dpa/tmn)

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Peugeot baute vom 205 bis zum Jahr 1998 insgesamt fast 5,3 Mill. Exemplare - im Bild der Dreitürer, Baujahr 1990. (Bild: Peugeot/dpa/tmn)

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Sportliche Topversion der Baureihe - beim Peugeot 205 GTI mit anfangs 76 kW/105 PS stand die Leistung im Vordergrund. (Bild: Peugeot/dpa/tmn)

dpa/tmn PARIS/SOCHAUX. Heute muss ein Klassiker nicht mehr Jahrzehnte auf dem Buckel haben, um als solcher anerkannt zu werden. Ein etwas angejahrtes Alltagsauto tut es mitunter auch. Eines dieser Autos ist der Peugeot 205, der vor 25 Jahren eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte schrieb.

Als Peugeot den 205 im Jahr 1983 zu den Händlern brachte, war das neue Modell vor allem eines: die Hoffnung auf Rettung in letzter Minute. Denn der Autohersteller schrieb tiefrote Zahlen. Der Peugeot 205 trug Ende der 70er Jahre noch die Bezeichnung „Projekt M24“. Geplant war die Konstruktion als Nachfolger des fast schon vergessenen Kleinwagens 104. Nach und nach wurde das „Projekt M24“ jedoch länger und breiter - so entstand ein Auto, das zwischen den angestammten Größeneinordnungen Platz fand.

Diese Veränderung führte dazu, dass der 205 mit eben dieser Zahlenkombination auf den Markt kam, statt als 105. Traditionell setzte man bei Peugeot auf die „0“ in der Mitte, die erste Ziffer wiederum zeigte, welche Stufe das Auto in der Modellhierarchie der Marke einnimmt. Wenn die „1“ am Anfang steht, handelt es sich um das Einstiegsmodell. Das Wachstum des „Projekt M24“ machte den Verantwortlichen klar, dass darunter noch Platz für ein kleineres Auto war. Also besann man sich des erfolgreichen 204 aus den 60er Jahren und machte den Neuen zu dessen inoffiziellem Nachfolger.

Doch zum Erfolgsmodell machten den 205 seine klassenlose Größe und seine Form. Denn sein Blechkleid hob ihn aus der Masse der Klein- und Kompaktwagen heraus. Bald sollte sich die Regel bewahrheiten, dass ein Auto dem Käufer in erster Linie gefallen muss, um Erfolg zu haben. Das Design kam an. Dass ihn seine Maße für Fahrer der Polo-Kategorie zu einer Wahl machten, die einen Aufstieg bedeutete, und er andererseits als schicke, wenn auch knapper geschnittene Alternative zu einem Golf gelten konnte, sorgte zusätzlich für Erfolg.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Was mitverantwortlich für den Erfolg war

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