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18.02.2008 

Am 24. Februar 1983 kam der 205 zu den Händlern. Bald schon sollte sich zeigen, dass selbst optimistischste Absatzhoffnungen noch übertroffen werden konnten. Geplant war, das neue Modell im Werk Mulhouse vom Band rollen zu lassen - bei entsprechender Nachfrage konnten hier täglich bis zu 1 000 Autos gefertigt werden.

Wenig später konnte man über solche Zahlen nur noch lachen. Ab Januar 1984 lief der 205 auch im spanischen Villaverde vom Band, ab Mai musste auch das Peugeot-Werk Sochaux aushelfen. Der kleine Peugeot hatte so gut eingeschlagen, dass er nicht nur Titel wie „Auto des Jahres“ einheimste - er war bei den Käufern derart begehrt, dass die tägliche Produktion bis auf 2 450 Exemplare im Jahr 1987 anstieg.

Mitverantwortlich für den Erfolg war sicher, dass Peugeot die Modellpalette geschickt ausbaute. Neben den Standardmodellen, die mit Benzinmotoren ab 33 kW/45 PS unterwegs waren, gab es auch noch die Dieselversionen. Die leisteten zunächst zwar nur 44 kW/60 PS - der 1990 eingeführte Turbodiesel brachte es dann aber auf 58 kW/79 PS. Leistung stand auch im Mittelpunkt eines Modells, das 1984 die 205er-Reihe ergänzte: Der GTI reichte mit 76 kW/105 PS zwar nicht ganz an die Leistung eines Golf GTI heran, beschleunigte den Kleinwagen aber immerhin auf 190 Stundenkilometer (km/h). Spätere 205 GTI sollten sogar auf 94 kW/128 PS kommen (mit Katalysator auf 88 kW/120 PS).

Der Erfolg des 205 hatte bald dazu geführt, dass das Unternehmen Peugeot wieder auf festeren Füßen stand. Den Retter selbst verschonte das nicht davor, dass er die üblichen Phasen einer Autokarriere zu absolvieren hatte. 1996 wurde der 205 in Deutschland aus dem Angebot gestrichen, das letzte Auto von fast 5,3 Mill. Exemplaren lief jedoch erst am 31. Dezember 1998 vom Band.

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