Es war einmal - mit diesen Worten fangen nicht nur Märchen an. Auch Motorrad-Liebhaber schwelgen gerne in Erinnerungen an die 70er und 80er Jahre - und an die heute schon legendären Modelle jener Zeit. Denn damals war das Motorrad noch kein Freizeitspaß für betuchte Herren mit grau-melierten Haaren. Das Motorrad war ein Ausdruck der Unabhängigkeit, stand für Freiheit und eine Prise Abenteuer. Vor allem aber war Motorradfahren eine "junge" Sache. Fast schon selbstverständlich wurde neben dem Auto- auch der Motorradführerschein gemacht, um dann bald auf einem mehr oder minder stark motorisierten Zweirad vorfahren zu können.
Aus heutiger Sicht sind viele der damals gebauten Motorräder technisch fast schon Saurier. Manches Fahrwerk taugte vor allem dazu, dem Fahrer Angst einzujagen. Und um die Haltbarkeit der Motoren war es auch nicht immer zum Besten bestellt. Doch während die Hersteller heute um jeden Neukunden betteln müssen, rannten ihnen damals die gerade Volljährigen die Bude ein. Grund genug also, um die Erinnerung an die Goldene Zeit des Motorrades wachzuhalten. Die Serie "Motorrad-Legenden" erzählt die Geschichten einiger der bekanntesten Modelle aus den 70er und 80er Jahren - bärenstarke "Big Bikes" gehören ebenso dazu wie urwüchsige "Eintöpfe" oder auch jenes Modell, das bis heute noch als "Güllepumpe" bekannt ist.
