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17.08.2007 

In Tests bei Stadtfahrten mit zwölf Stopps von je 15 Sekunden Dauer über eine Strecke von sieben Kilometern verringerte das System von Bosch den Verbrauch um bis zu acht Prozent. Knoll: „Sind die Stopps länger, kann die tatsächliche Einsparung an CO2-Emissionen und Kraftstoff noch deutlich höher liegen.“

Daher setzen immer mehr Autohersteller auf den Stopp-Trick. Der französische PSA-Konzern, zu dem Peugeot und Citroen gehören, bietet den Leerlaufkiller ebenfalls schon länger an und will bis Jahresende alle Modelle damit ausgestattet haben. Der französische Zulieferer Valeo hat mit „Stars“ sogar ein System zur Nachrüstung entwickelt. Neben den Hybrid-Modellen wird Toyota auch konventionelle Autos mit der Technik bestücken. Und Ford wird zunächst den Fiesta automatisch stoppen und starten lassen.

Auch Daimler-Chrysler fängt erstmal klein an. Ende dieses Jahres kommt der „Smart micro hybrid drive“. Wobei sich das „hybrid“ im Namen des Benziners auf die Start-Stopp-Automatik bezieht und nicht etwa auf einen Elektroantrieb. Anders als etwa bei BMW muss man im Smart weder die Kupplung treten noch in den Leerlauf schalten. Es genügt ein Tritt aufs Bremspedal, sobald das Tempo unter acht Stundnenkilometer fällt und der Motor geht aus. Der Konzern plant, die Technik künftig in allen anderen Baureihen einzusetzen – auch bei den Dieseln.

Bei VW steht das Thema nun wieder auf der Agenda. Zwar hatte der Konzern Start-Stopp-Systeme bereits im Einsatz – zuletzt im 3 Liter-Lupo, doch derzeit wird man danach vergeblich suchen.

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