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01.04.2008 

Immerhin: Der Aktivatorknopf ist deutlich markiert und auch ohne Hinsehen sicher fühlbar. Den Tastendruck quittiert das Navi mit einem Bereitschaftston – dann lässt sich von „Hauptmenü“ oder „neue Route erfassen“ über die Auswahl von „ökonomischer“, „schneller“ oder „kurzer Route“ bis hin zur Abfrage der „Verkehrslage“, „leiser stellen“ oder „3-D-Ansicht“ fast jede Gerätefunktion aufrufen.

Sehr schön ist, dass das Gerät bei den Funktionen nicht bloß auf ein spezifisches Sprachsignal reagiert, sondern eine Reihe verwandter Befehle akzeptiert. Wem etwa die Ansage der nächsten Abzweigung zu leise erklingt, der kann die Lautstärke sowohl mit „erhöhen“, als auch mit „lauter, oder auch mit „hoch“ korrigieren.

Fast immer jedenfalls, denn an einzelnen, allerdings sehr wenigen Stellen im System, etwa beim Durchblättern der per TMCpro übertragenen Staumeldungen, haben die Entwickler – warum auch immer – die Sprachfunktion nicht installiert. Da hilft dann doch wieder nur der Fingerdruck aufs Zurück-Symbol im Display.

Immerhin: Wer sein Mobiltelefon über das integrierte Bluetooth-Modul mit dem P4425 koppelt, kann den Navigator sogar als sprachgesteuerte Freisprecheinrichtung fürs Handy nutzen. In meinem Fall funktionierte das mit zwei Telefonen anstandslos. Beim dritten ließ sich die Technik trotz aller Mühen nicht zur Zusammenarbeit bewegen.

Die verweigert Medions Top-Navi übrigens auch, wenn man den eingebauten Diebstahlschutz aktiviert. Dann lässt sich das Gerät nur noch starten, wenn der rechtmäßige Nutzer vor Gebrauch mit dem Finger über den entsprechenden Sensor streicht. Der sitzt, zur Abschreckung möglicher Diebe deutlich sichtbar, oben auf dem Gerät und arbeitete im Test anstandslos – und das nicht nur, wenn man ihn vor dem Losfahren benutzt.

Quelle: Wirtschaftswoche, Nr. 13, 22.03.2008.

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