Dank der mehr PS, dem neuen Getriebe und zehn Kilo weniger Gewicht wuchs die Höchstgeschwindigkeit von 220 auf 225 km/h und verbesserte sich die Zeit für den 100-km/h-Sprint von 7,2 auf 7,1 Sekunden. Trotz besserer Fahrleistungen sank der Durchschnittsverbrauch des Cooper S von 8,6 auf 6,9 Liter Benzin pro 100 Kilometer.
Kurvenfeger in bester Tradition
Wie sein Vorgänger, so wurde auch der neue Cooper S auf Fahrspaß getrimmt. Vor allem in Kurven zeigt der 3,71-Meter-Zwerg eindrucksvoll, dass er ein Großmeister der Querbeschleunigung ist. Wer den Wagen mit Schärfe durch Kurven jagt, wird sich über einen gut kontrollierbaren Untersteuerer mit kräftig zupackenden Bremsen freuen. Sollte der Wagen doch einmal ausbrechen, kann ihn das gegen Aufpreis erhältliche Stabilitätsprogramm DSC auf Kurs halten.
Statt bisher elektrohydraulisch, ist die Lenkung im neuen Mini elektromechanisch. Zwar wirkt sie damit eine Spur synthetischer als bisher, vermittelt aber immer noch ein sehr direktes Lenkgefühl. Dank längerer Federwege wurde außerdem der Komfort spürbar erhöht.
Mehr Auto zum gleichen Preis
Gegenüber dem Vorgänger kostet der neue Cooper S 21 050 Euro und damit 50 Euro als mehr als bisher. Wie bei BMW üblich, sind der Individualisierung kaum Grenzen gesetzt. Leicht kann der Wunsch-Mini über 30 000 Euro kosten.
Fazit: Alles besser oder mindestens so gut wie bisher
In fast allen Punkten wurde der Mini verbessert, ohne die Kernwerte des Kultautos zu verwässern. Vor allem der neue Motor, das komfortablere Fahrwerk und der schönere wie praktischere Innenraum sorgen für eine deutliche Aufwertung bei nur leicht gestiegenem Preis. Damit bleibt der Mini Cooper S für einen Kleinwagen zwar teuer. Doch ein Kultmobil wie der Mini darf sich auch preislich vom Kleinwagen-Einerlei abheben.
