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30.01.2008 
Beim Einsteigen tanzt der Fahrer Limbo unterm Fallbeil

Lamborghini Reventón: Tornado im Tiefflug

Stark, schnell und teuer sind viele Sportwagen. Doch mit dem Lamborghini Reventón können es die wenigsten aufnehmen. Basierend auf dem Murciélago LP 640 hat Lamborghini im vergangenen Herbst eine Sonderserie des Zweisitzers aufgelegt.

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Eine Million Euro plus Steuern kostet ein Exemplar - da ist die Kfz-Steuer von 438 Euro geradezu ein Schnäppchen. (Bild: Lamborghini)

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Gefahr im Rückspiegel: Wer diesen Donnerkeil erblickt, macht freiwillig die Bahn frei. (Bild: Lamborghini)

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Der Einstieg in den rollenden Kampfjet erfordert eine gewisses Maß an Beweglichkeit. (Bild: Lamborghini)

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Hinter dem Lenkrad des Reventón wird jeder Fahrer zum Kampfpiloten. (Bild: Lamborghini)

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Auch die Rückseite des Lamborghini Reventón ist ein absoluter Blickfang. (Bild: Lamborghini)

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Der Zwölfzylinder unter den pfeilförmigen Glaslamellen leistet 650 PS. (Bild: Lamborghini)

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Extrem begehrt: Nur wenige Stunden nach der Vorstellung waren alle 20 Exemplare verkauft. (Bild: Lamborghini)

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Statt der klassischen Instrumente gibt es nur noch drei Bildschirme hinter dem Lenkrad. (Bild: Lamborghini)

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Der Lamborghini Reventón hat eine Beschleunigung, die an einen Kampfjet erinnert. (Bild: Lamborghini)

dpa-infocom HAMBURG. Inspiriert von Jagdflugzeugen der Luftwaffe wurde der Donnerkeil innen wie außen neu eingekleidet und zu einem mattschwarzen Tornado im Tiefflug aufgerüstet. Wenn er mit seiner gepfeilten Schnauze, den gleißend hellen Scheinwerfern, riesigen Nüstern und ausgestellten Fledermausohren im Rückspiegel auftaucht, machen andere Verkehrsteilnehmer beinahe freiwillig die Bahn frei. Kaum höher als die Leitplanke und fast schneller als der Schall, huscht eine muskulöse Silhouette vorbei, die wie mit Rasierklingen aus den Karbonmatten geschnitten wurde.

Minimaler Widerstand und maximaler Eindruck

Ohne Schnörkel und Spielereien ist der Reventón auf minimalen Widerstand getrimmt - und auf maximalen Eindruck. Dabei erinnern die breiten Räder mit den kleinen Schaufeln auf den Felgen an die Turbinen eines Jet-Triebwerks. Und das Heck mit den kaum ernsthaft verborgenen Kühlrotoren vom Format einer Familienpizza ist breit und mächtig wie eine Tischtennisplatte. Aus gutem Grund: Schließlich schlägt unter einer Haube aus pfeilförmigen Glaslamellen das Herz des Sportlers - ein 6,5 Liter großer Zwölfzylinder mit 478 kW/650 PS.

Beim Einsteigen tanzt der Fahrer Limbo unterm Fallbeil

Für Fahrer und Co-Pilot wird es da schon eng. Bereits durch den erschwerten Zustieg stellen die Italiener sicher, dass die Besatzung zumindest halbwegs sportlich ist und damit wenigstens ansatzweise zum Reventón passt. Die nach oben schwingenden Flügeltüren sehen zwar spektakulär aus, machen die ohnehin schon kleine Lücke zwischen dem kniehohen Schweller und dem hüfthohen Dach aber nicht gerade breiter. Als würde man Limbo unterm Fallbeil tanzen, schlängelt man sich behutsam unter den Türen hindurch, fädelt die Füße in eine enge Höhle und lässt sich in den tiefen Sitz fallen.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Bei 343 km/h fährt der Rest rückwärts

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