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03.11.2008 

Auch bei Mercedes hat man eine aktive Motorhaube bis zur Serienreife geführt. Doch in der S-Klasse braucht man diese nicht, um dem neuen Kopfaufprallschutz der EU Genüge zu tun. Die Haube ist hier so konstruiert, dass sie die Aufprallenergie absorbiert. Außerdem ist zwischen Motorblock und Blech im Vergleich zum Vorgängermodell der Abstand vergrößert worden.

Ähnlich auch die Lösung beim neuen Ford Mondeo: Dort ist die Haube so gewölbt, dass Luft für einen Aufprall bleibt. Außerdem schluckt eine Wabenstruktur einiges an Energie. Derart konstruktive Lösungen gibt es viele, wahrscheinlich wird auf Dauer aber kein Weg an aufwändiger Elektronik wie die der aktiven Motorhaube vorbeiführen.

Bei Conti & Co arbeiten Entwickler bereits an Außen-Airbags für die Windschutzscheiben und Dachsäulen. Allerdings stoßen diese Polster nicht überall auf Gegenliebe: "Das Problem einer solchen Lösung ist, dass sie nicht reversibel ist", gibt sich Siemens VDO-Mann Enno Pflug skeptisch. Er favorisiert daher schlaue Motorhauben. Und er weiß: Auch die intelligenteste Technik wird Fußgängerunfälle nicht völlig verhindern können.

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