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17.01.2008 

Das Diesel-Modell ist reichlich teuer

Für den Antrieb des Tiida stehen zunächst zwei Benziner und ein Diesel zur Wahl. Der 78 kW/106 PS starke Selbstzünder passt zwar mit einem Normverbrauch von 5,2 Litern in die Zeit, hat aber keinen Filter und ist zudem mit einem Grundpreis von 18 940 Euro reichlich teuer. Deshalb lohnt der Blick auf die beiden Benziner, von denen vor allem der größere eine gute Figur macht. Ausstattungsbereinigt kostet der 1,8-Liter nur 650 Euro mehr als der 1,6-Liter, bietet dafür aber 93 kW/126 PS statt 81 kW/110 PS. Mit maximal 173 Newtonmeter Drehmoment beschleunigt er den Tiida - den geschickten Umgang mit dem Sechs-Gang-Getriebe vorausgesetzt - unaufdringlich und überraschend leise binnen 10,4 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h). Auch auf der Autobahn hält er mit einem Spitzentempo von 195 km/h tapfer mit. Nur der Verbrauch ist mit 7,8 Litern wenig zeitgemäß.

Fazit: Ein ordentliches Auto für einen ordentlichen Preis

Zwar kann man mit dem Tiida keinen Schönheitspreis gewinnen, und dem Zeitgeist fährt man meilenweit hinterher. Doch schämen muss sich für seine Kauf-Entscheidung niemand. Denn der Preis ist in Ordnung, die Platzverhältnisse sind großzügig, und auch auf der Straße macht der Kompakte für Konservative eine ganz ordentliche Figur. In der deutschen Absatzstatistik wird er zwar trotzdem nur eine Nebenrolle spielen, doch ein schlechtes Auto ist der Tiida deshalb beileibe nicht. Nicht umsonst hat er es im Rest der Welt zum meistverkauften Nissan in der Modellpalette gebracht.

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