Jetzt trägt der Agila seinen Namen zu Recht
Auf der Straße trägt der Agila seinen Namen jetzt zu Recht: Komfortabel abgestimmt, mit einem Wendekreis von weniger als zehn Metern hübsch handlich und zudem sehr übersichtlich gestaltet, kommt selbst in der Stadt Fahrfreude auf. Durch dichten Verkehr kreuzt man wie auf einem Skateboard, enge Altstadtgassen nimmt der Agila mit Bravour, und wo ein Astra bei der Parkplatzsuche scheitert, rangiert man den Agila in zwei Zügen auch in die kleinste Lücke.
Unter der Haube bietet Opel die Wahl zwischen einem 1,0 Liter großen Dreizylinder mit 48 kW/65 PS, einem Vierzylinder mit 1,2 Litern und 63 kW/86 PS und einem 1,3-Liter-Diesel mit 55 kW/75 PS. Alle Motoren sind relativ sparsam und sauber. So ist der kleine Benziner mit 5,0 und der Diesel mit 4,5 Litern zufrieden, was in beiden Fällen einem CO2-Ausstoß von 120 Gramm pro Kilometer entspricht. Allerdings halten insbesondere die Benziner auch mit dem Fahrspaß ein wenig hinterm Berg: Zwar kommen sie auf 160 und 175 Kilometer pro Stunde (km/h). Doch brauchen sie dafür viel Drehzahl und auch etwas Rückenwind. Der Diesel wirkt da mit seinen maximal 190 Newtonmetern Drehmoment spontaner und beschleunigt zumindest im Stadtverkehr besser. Nach oben wird jedoch auch bei ihm die Luft dünner. Dazu ist er auch die teuerste Wahl.
Fazit: Vom kleinen Kasten zum großen Charmeur
Mit dem Generationswechsel hat der Agila in jeder Hinsicht gewonnen: Aus dem kleinen Kasten ist ein großer Charmeur geworden. Das Fahrverhalten ist um Klassen besser, selbst im Fond gibt es mehr Platz, und wer genügend Aufpreis zahlt, darf sich auch sicher fühlen. Nur die Entscheidung zwischen dem Opel und seinem Zwilling von Suzuki macht das nicht leichter - zumal selbst der Basispreis identisch ist.
