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14.11.2007 
Gelungene Camouflage

Peugeot 4 007: Löwe für Großstadt-Dschungel

Es hat zwar ein paar Jahre länger gedauert, doch nun haben auch die französischen Hersteller den anhaltenden Trend zum freizeitorientierten Geländewagen erkannt.

Peugeot 4 007Lupe

(Bild: Peugeot)

dpa-infocom HAMBURG. Während Renault am Koleos noch arbeitet, haben die beiden Schwestermarken Peugeot und Citroën ihren ersten echten Allradler in der Firmengeschichte bereits auf dem Markt. Doch ganz waschecht sind die Franzosen nicht: Denn was sie als Peugeot 4 007 oder Citroën C-Crosser verkaufen, ist streng genommen ein verkleideter Mitsubishi Outlander mit individuellem Design und eigenen Motoren, kooperieren doch die beiden Marken bei dieser Geländewagenreihe mit dem japanischen Hersteller und übernehmen dabei wesentliche Komponenten.

Diese Camouflage ist den Peugeot-Designern gut gelungen. Denn als 4 007 trägt der Outlander alle Insignien der Löwenmarke: Vorn reißt er den Kühler auf wie einen gewaltigen Schlund. Allerdings haben ihn die Designer sicherheitshalber mit einem verchromten Gitter geschlossen. An den Flanken zeigt der 4 007 mit breiten Ringen um den Rädern kräftige Muskeln und das Heck rückt mit großen, geraden Flächen in die Nähe eines Kombis. Dazu gibt es beim Topmodell Platinum noch ein paar feine Chromleisten um die getönten Fenster, die dem Allradler einen noblen Anstrich geben.

Ein Hauch von Luxus in der Kunststoffwüste

Innen haben die Franzosen nicht ganz so viel Geschick bewiesen: Zwar bringen Lederpolster und Zierblenden einen Hauch von Luxus. Doch das kann nicht kaschieren, dass der Innenraum eher eine Kunststoffwüste ist. Für Mitsubishi ist der Outlander sicher ein Fortschritt, doch von Peugeot ist man mittlerweile mehr gewohnt. Als Trost gibt es allerdings eine umfangreiche Ausstattung, zu der unter anderem die angenehme Sitzheizung und ein CD-Wechsler zählen. Gegen Aufpreis liefert Peugeot zudem eine moderne Infotainment-Anlage, die Navigationssystem, Bordcomputer, Kommunikationszentrale und digitale Musikbox in einem ist.

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Viel Platz auf allen Plätzen

Frei von Kritik bleibt das Platzangebot in dem 4,64 Meter langen Geländegänger. Vorn sitzt man sehr bequem, die zweite Reihe kann man zugunsten der Beinfreiheit um acht Zentimeter verschieben. In der dritten, üblicherweise im Wagenboden verborgenen Reihe darf man jedoch nicht ernsthaft mehr als zwei Kinder- oder Notsitze erwarten. Auch das Ladevolumen hinter der horizontal geteilten Heckklappe geht mit 510 Litern bei normaler Bestuhlung in Ordnung.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Ein maßvoller Zechbruder

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