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23.11.2005 

Die ungewöhnliche Grundkonstruktion - eine Kunststoffkarosserie, die mit einem Stahlgerippe verklebt war - und schlechte Verarbeitung machten den Bagheera in Deutschland berüchtigt. Alsbald erhielt er die damals regelmäßig vom ADAC vergebene „Silberne Zitrone“ für Autos mit rekordverdächtig vielen Mängeln. Um den Verkauf anzukurbeln, folgte 1974 die Modellvariante Courrège, bei der der Modeschöpfer André Courrège dem Bagheera weißen Lack, weiße Ledersitze und ein spezielles Kofferset verpasste. 1975 folgte der Bagheera S mit 90 PS, 1977 gab es ein Facelift mit verlängerter Karosserie, später die Nobelversion „X“. Als Chrysler Simca an Peugeot verkaufte, bekam der „Panther“ einen neuen Namen: Talbot Matra Bagheera. Nach knapp 50 000 Exemplaren wurde die Produktion schließlich 1980 eingestellt.

Der 1981 vorgestellte Nachfolger ließ manchen Fehler des älteren Sportlers vergessen ließ. Sein Name wurde ihm aber nicht gerecht: Denn der Murena - zu Deutsch: Muräne - brauchte optisch keinen Vergleich mit den schicksten Sportwagen zu scheuen. Dazu bot er neben den drei Sitzen eine ordentliche Motorleistung mit bis zu 115 PS.


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Viel Glück war dem Murena nicht vergönnt. 1984 begann eine Zusammenarbeit zwischen Matra und Renault. Dort wurde der Wagen als Konkurrenz zu den eigenen Alpine-Sportwagen angesehen, was dessen Ende bedeutete. Matra-Knowhow wurde fortan beim Bau der Modelle Espace und Avantime genutzt. Heute gehört Matras Automobilsparte zur italienischen Karosserieschmiede Pininfarina.

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