Dafür haben die Japaner noch einmal ein wenig am Alltagsnutzen gefeilt und den 201 Liter großen Kofferraum verbessert. Deshalb kann man das Tiefparterre hinter dem Stoßfänger jetzt mit einem variablen Ladeboden bedecken und die Rückbank leichter umlegen. Dann wächst das Ladevolumen auf 494 Liter und ist damit groß genug für einen Urlaub zu zweit.
Innenraum nicht schick, aber komfortabel
Innen wirkt der Swift mit seinen großen, grauen Kunststoffflächen zwar nicht einmal halb so charmant wie außen und ist in dieser Hinsicht meilenweit vom Mini entfernt. Doch kompensieren die Japaner das mit einem ordentlichen Platzangebot und einer überraschend umfangreichen Serienausstattung. Bis auf das 9 990 Euro teure Basismodell fahren künftig alle Swift mit sechs Airbags und dem Schleuderschutz ESP vor. Der Diesel ist darüber hinaus grundsätzlich mit Klimaanlage, Sitzheizung und Zentralverriegelung ausgerüstet. Und für die Topversion gibt es neben Nebelscheinwerfern und Alufelgen auch ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, das man sonst eher aus viel größeren und teureren Autos kennt.
Fazit: Diesel-Freunde sollten gründlich rechnen
Mit der dezenten Modellpflege und vor allem mit dem neuen Diesel hat der Swift im Rennen gegen Autos wie Nissan Micra, Toyota Aygo, Skoda Fabia oder auch VW Polo, Opel Corsa oder Ford Fiesta ohne Zweifel wieder bessere Karten. Denn das Design ist schick, der Preis ist in Ordnung und die Technik wieder auf dem neuesten Stand. Doch so verlockend die Aussicht auf nur noch einen Tankstopp im Monat auch sein mag, sollten Dieselfreunde gründlich rechnen. Denn bei einem Aufpreis von knapp 2 000 Euro muss man schon viel fahren, damit man mit dem teureren Motor unterm Strich tatsächlich etwas sparen kann.
