Größter Unterschied der beiden Konkurrenten: Der Allsound hat noch einen ganz klassischen UKW-Teil an Bord für den lieb gewonnenen Lokalsender. Ansonsten haben beide Geräte einen weitgehend identischen Leistungsumfang: Übertragung von Musik, die auf dem PC gespeichert ist, oder aus dem Internet. Beider lassen sich auch ohne PC direkt mit dem Internet (über den Router) verbinden. Das spart Strom.
Wer sich auf die Standardanwendungen beschränkt - Web-Radio aus voreingestellten Sendern und Festplattenmusik - bekommt die Web-Radios auch ohne größere Technikkenntnisse ans Laufen. Die Software, Oregan Networks beim Allsound und TwonkyMusic-Server beim Terratec, ist recht narrensicher. Die Noxon-Software verfügt dabei jedoch über deutlich mehr Features.
Das Noxon bietet - vielen Dank - noch die Möglichkeit, eigene Radiostationen einzubinden. Das gehört schließlich zum Prinzip Internet: Hören, was man selber will. Ein ganz schlechtes Beispiel der Konsumenten-Gängelung liefern hier übrigens die Streamium-Produkte von Philips
ab. Ansonsten: Es einfach mal testen mit der Stationssuche, man kann am Noxon nichts kaputt machen.
Unzureichend bei beiden Geräten sind die Displays. Sie sind auf Entfernung einfach schlecht ablesbar, besonders Noxons weiß auf blauem Grund ist gewöhnungsbedürftig. Die Fernbedienung reagiert hier außerdem etwa träge.
Fazit: Das Noxon ist der persönliche Favorit des Testers, aber der Allsound gefällt durch seinen UKW-Teil und ist außerdem deutlich billiger. Er hat aber, anders als Noxon, keinen Ethernet-Kabelanschluss und muss drahtlos angesprochen werden.
Lesen Sie weiter auf Seite 2: Eckdaten der Web-Küchenradios


