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03.03.2008 

Noch seien die meisten Unternehmen aber nicht so weit, bremst AT-Kearney-Manager Holger Röder die Hoffnungen - weder mit der Umstellung ihrer eigenen IT noch mit einer auf Umweltschutz ausgerichteten Steuerung des Unternehmens. "Bei vielen großen Konzernen spielt der Energieverbrauch bislang keine Rolle, neue Rechner werden stark nach Preis eingekauft", sagt Röder.

Trotzdem: Das Umdenken hat bereits begonnen. "Der Stromverbrauch wird immer öfter zum Kriterium bei einer Kaufentscheidung", sagt Hannes Schwaderer, Deutschland-Chef des Chipherstellers Intel. Der US-Konzern ist der weltweit dominierende Hersteller von Prozessoren. Die kleinen Halbleiter sind das Gehirn eines jeden Rechners - und gehören zu den größten Stromfressern in den Geräten. Weil die Prozessoren heiß werden, müssen sie aufwendig gekühlt werden. Deshalb arbeitet Intel seit Jahren daran, die Leistung zu steigern, ohne mehr Hitze zu erzeugen. Schwaderer: "Die Leistung pro Watt wird künftig eine Rolle spielen, auch bei Privatkunden." Noch sind die Konsumenten aber offenbar nicht so weit. Nach Ansicht von FSC-Chef Bischoff verhalten sich die Konsumenten anders als die Unternehmen: "Privatkunden kaufen nur dann einen Stromspar-PC, wenn er nicht mehr kostet als alle anderen Geräte."

Bei Unternehmen schlagen die Stromkosten immer stärker zu Buche - und regen zum Umdenken an. Nach Bischoffs Einschätzung rechnen Firmen im Gegensatz zu Privatanwendern inzwischen zum Teil sehr genau nach. "Die neuesten Server verbrauchen nur noch ein Viertel der Energie, die ein fünf Jahre altes Gerät schluckt. Da lohnt es sich, etwas mehr für einen neuen Rechner auszugeben", ist Bischoff überzeugt.

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