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Tennis Daviscup: Teamchef: Haas bringt Marzenell ins Gespräch

Tommy Haas hat in der Diskussion um den neuen Davis-Cup-Teamchef einen weiteren Namen ins Gespräch gebracht: "Ich denke, dass Gerald Marzenell eine ausgezeichnete Lösung wäre."

Tommy Haas bringt einen neuen Namen ins Spiel Quelle: SID
Tommy Haas bringt einen neuen Namen ins Spiel Quelle: SID

Köln (SID) - Tommy Haas hat in der Diskussion um den neuen Davis-Cup-Teamchef einen weiteren Namen ins Gespräch gebracht. "Ich denke, dass Gerald Marzenell eine ausgezeichnete Lösung wäre, da er die Spieler sehr gut kennt, Tennis liebt und ein unglaubliches Wissen hat", sagte Haas der Bild am Sonntag: "Was ihn interessant macht, ist, dass er von außerhalb kommt." Carsten Arriens sei "sicher auch ein geeigneter Kandidat, genauso wie Rainer Schüttler". Mit Schüttler und Arriens hat der DTB bereits Kontakt aufgenommen.

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Marzenell ist seit 1996 Teamchef des Tennis-Bundesligisten Grün-Weiß Mannheim, mit dem er zuvor als Spieler zweimal deutscher Mannschafts-Meister geworden war. Der 48-Jährige zeigte sich offen für Gespräche. "Diese Aufgabe würde mich reizen. Ich würde mich freuen, wenn jemand auf mich zukommt. Vielleicht gibt es in den nächsten Tagen ein Gespräch", sagte Marzenell dem Mannheimer Morgen.

Als Trainer holte Marzenell mit den Mannheimern 2005, 2007 und 2010 den Titel. Seit September 2012 ist er Sprecher der zehn Bundesliga-Vereine. Von 1997 bis 2004 war Marzenell außerdem Co-Trainer des damaligen Fed-Cup-Teamchefs Markus Schur.

Die Entscheidung von Patrik Kühnen, sein Amt als Davis-Cup-Teamchef nach zehn Jahren wegen interner Differenzen mit den Spielern und dem Deutschen Tennis Bund (DTB) zur Verfügung zu stellen, kann Tommy Haas verstehen. "Die Unstimmigkeiten in der Vergangenheit haben die Vertrauensbasis zu dem ein oder anderen zerstört, und somit kann ich nachvollziehen, wenn er irgendwann die Nase voll hat", sagte er der BamS. Das Hauptproblem sei gewesen, dass Deutschlands Spitzenspieler Philipp Kohlschreiber seine Kritik an Kühnen öffentlich gemacht und nicht intern geklärt habe. Haas: "Das kann ich nicht nachvollziehen."

Allerdings würde er selbst trotz aller Differenzen auch weiterhin mit Kohlschreiber in einer Mannschaft für Deutschland spielen: "Das Team sollte so aufgestellt werden, dass es die besten Chancen hat zu gewinnen, und dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, wer neben wem spielt."

Quelle: SID

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