Tennis: Kohlschreiber und Brown in Halle im Achtelfinale

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Kohlschreiber und Brown in Halle im Achtelfinale

Erfolgreicher Auftakt für die deutschen Tennisprofis im westfälischen Halle! In Philipp Kohlschreiber und Dustin Brown schafften die ersten beiden von insgesamt acht Deutschen den Sprung ins Achtelfinale.
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Kohlschreiber rang in seinem Auftaktspiel Joao Sousa aus Portugal mit 3:6, 6:4, 6:4 nieder. Brown bewies beim 6:1, 6:7Kohlschreiber rang in seinem Auftaktspiel Joao Sousa aus Portugal mit 3:6, 6:4, 6:4 nieder. Brown bewies beim 6:1, 6:7 (3:7), 7:6 (7:4) gegen den Kanadier Vasek Pospisil Nervenstärke. Das Aus kam dagegen für Maximilian Marterer. Der Qualifikant aus Nürnberg musste sich trotz einer ordentlichen Leistung dem an Nummer zwei gesetzten Österreicher Dominic Thiem mit 5:7, 3:6 geschlagen geben.

Im Achtelfinale könnte es für Kohlschreiber nun zum deutschen Duell mit Alexander Zverev kommen. Der Vorjahresfinalist trifft an diesem Dienstag in seinem Erstrunden-Match auf den Italiener Paolo Lorenzi. „Erst einmal muss ich gegen ihn gewinnen”, sagte Zverev am Montag. „Aber natürlich wäre es für die Zuschauer, aber auch für Philipp und mich etwas Besonderes.”

Sollte es zum Aufeinandertreffen mit Zverev kommen, sähe sich Kohlschreiber in der Außenseiterrolle. „Alexander hat sich toll entwickelt. Er wäre der haushohe Favorit”, sagte die langjährige deutsche Nummer eins über den aktuell besten deutschen Spieler.

Kohlschreiber erwischte gegen Sousa auf dem Centre Court einen schlechten Start und haderte immer wieder mit sich. Dem Weltranglisten-56. unterliefen viel zu viele vermeidbare Fehler, die Sousa nach 42 Minuten zum Gewinn des ersten Satzes nutzte. Doch danach steigerte sich Kohlschreiber und drehte die Partie noch zu seinen Gunsten. Nach genau zwei Stunden machte er im heißen Halle mit dem vierten Matchball das Weiterkommen perfekt.

„Natürlich bin ich mit meiner Leistung nicht ganz zufrieden. Vor allem im ersten Satz habe ich zu viele Fehler gemacht”, sagte Kohlschreiber, der in Halle 2011 gewinnen konnte. „Positiv war, dass ich mental stark geblieben bin und mich durchgebissen habe”, sagte der Augsburger.

Brown machte es gegen Pospisil nach starkem Beginn noch spannend. Im zweiten Satz vergab der Paradiesvogel vier Matchbälle und musste den Durchgang wenig später doch noch im Tiebreak abgeben. Doch Brown ließ sich davon nicht beirren und machte das Weiterkommen im Tiebreak des dritten Satzes doch noch perfekt. Er trifft nun entweder auf den Spanier Roberto Bautista Agut oder den Argentinier Carlos Berlocq, die sich am Dienstag gegenüberstehen. „Ich habe in diesem Jahr so viele enge Matches verloren, von daher bin ich froh, dass es dieses Mal gut für mich ausgegangen bin”, sagte Brown.

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