Aston Martin

1954 Aston Martin DB 2/4 MK Quelle: Dorotheum, Wien

Aston Martin Lagonda Limited ist ein britischer Sportwagenhersteller mit Sitz in Gaydon (Warwickshire). Berühmtheit erlangten die Sportwagen vor allem durch James Bond Filme. Aktuelle Modelle sind zum Beispiel der Aston Martin Vanquish oder der Aston Martin DB9.

Das Unternehmen wurde 1913 von Lionel Martin und Robert Bamford unter dem Namen Bamford & Martin Limited gegründet. Zuerst verkaufte das Unternehmen Autos der Marke Singer. Martin und Bamford entschieden sich aber im Jahr 1914 eigene Rennfahrzeuge unter dem Namen Aston Martin herzustellen. In den folgenden Jahren wurden mehrere Prototypen hergestellt sowie erste Rennerfolge eingefahren. Nachdem bereits Robert Bamford das Unternehmen verlassen hatte, verließ auch Lionel Martin das Unternehmen, aufgrund finanzieller Schwierigkeiten, im Jahr 1925. Lord Charnwood übernahm das Unternehmen und gründete die neue Gesellschaft Aston Martin Motors Limited. In der Folgezeit entwickelte Aston Martin Motors weitere Rennwagen und feierte Erfolge bei internationalen Rennen. 1936 entschied Aston Martin auch Sportwagen für den Straßenverkehr zu bauen. Dies gelang dem Unternehmen mit großem Erfolg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, in welchem Aston Martin Rüstungsgüter produzierte, stand das Unternehmen zum Verkauf. Im Februar 1947 wurde Aston Martin von David Brown übernommen. Außerdem kaufte er kurz darauf den englischen Automobilhersteller Lagonda. Unter David Brown wurde der Rennsportbetrieb wieder aufgenommen und es entstanden neue Autos die als Modellbezeichnung seine Initialen trugen (wie zum Beispiel der Aston Martin DB2). In den Fünfziger und Sechziger Jahren wurden weitere Modelle, wie der DB4, entwickelt. Aufgrund fortlaufender Verluste verkaufte David Brown dann das Unternehmen im Jahr 1973. In den folgenden Jahren wechselte Aston Martin mehrmals den Besitzer. Erst durch den Einstieg von Ford im Jahr 1987 mit einem Anteil von 75 Prozent erholte sich die Lage des Sportwagenherstellers. Besonders das neu entwickelte Modell DB7 konnte erfolgreich verkauft werden. 1994 übernahm Ford die kompletten Anteile des Unternehmens. Im März 2007 verkaufte Ford die Mehrheit der Anteile von Aston Martin an ein Konsortium um das britische Rennsportunternehmen Prodrive unter Vorsitz des Geschäftsführers David Richards.

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