Billigflieger

huGO-BildID: 30343065 Fluggäste der Lufthansa schauen am 21.03.2013 auf dem Flughafen in Hamburg auf eine Anzeigetafel. Wegen eines Warnstreiks der Lufthansa-Beschäftigten wurden zahlreiche Flüge gestrichen. Foto: Ulrich Perrey/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Das Konzept der Billigfluggesellschaften (auch Billigflieger oder -airlines) stammt aus den USA und wurde dort 1971 durch Southwest Airlines eingeführt. Es sieht möglichst günstige Flüge mit wenig Komfort vor. Zum Beispiel ist die Versorgung mit Speisen und Getränken bei Billigfluggesellschaften kostenpflichtig oder sie wird gar nicht angeboten. Die Fluggesellschaften starten meist von Regionalflughäfen, welche teils stark abgelegen sind, und bieten in der Regel Direktverbindungen an. Weitere Merkmale sind außerdem eine einheitliche Flugflotte (nur ein Flugzeugtyp), nur eine Bordklasse sowie Zusatzgebühren für Gepäck oder bestimmte Zahlungsmethoden. Des Weiteren bieten Billigflieger keine Vielfliegerprogramme an und gehen keine Allianzen mit anderen Fluggesellschaften ein.

In Europa sind Billigfluggesellschaften seit Mitte der Neunziger Jahre aktiv. Vor allem Ryanair und Easyjet konnten sehr schnell Marktanteile gewinnen. In Deutschland wurden Billigflieger nach der Jahrtausendwende beliebt und agierten sehr erfolgreich. Ryanair eröffnete im Jahr 2002 in Frankfurt-Hahn eine Basis. Außerdem starteten Germanwings und Hapag-Lloyd Express (heute Tuifly) im selben Jahr ab dem Flughafen Köln/Bonn.

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