Deutsche Telekom

huGO-BildID: 37191948 Für einen WLAN-Zugang oder Hotspot der Deutschen Telekom wird am 27.05.2014 an einem ICE auf dem Berliner Hauptbahnhof geworben. Die Bundesregierung und Deutsche Bahn wollen die digitalen Angebote der DB weiter stärken. Foto: Rainer Jensen /dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Die Deutsche Telekom AG entstand 1995 mit dem Inkrafttreten der zweiten Postreform. Sie ging aus der früheren Deutschen Bundespost Telekom hervor. Die Deutsche Telekom zählt zu den größten europäischen Telekommunikationsunternehmen und ist weltweit aktiv. Das Unternehmen beschäftigt über 200.000 Mitarbeiter. Hauptanteilseigner sind die KfW Bankengruppe (17,4 Prozent) und die Bundesrepublik Deutschland (14,5 Prozent). Der Rest der Anteile befindet sich in Streubesitz.

Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG waren seit 1995 Ron Sommer, Kai-Uwe Ricke und René Obermann. Nachfolger Obermanns wurde zum 1. Januar 2014 Timotheus Höttges, der bisherige Finanzvorstand der Deutschen Telekom AG.

Die Deutsche Telekom AG hat mehrere Tochtergesellschaften und hält mehrere Beteiligungen. Diese sind unter anderem: Telekom Deutschland (Kundengeschäft auf den Gebieten Mobilfunk, Festnetz, Internet und IPTV), Telekom Europa (zum Beispiel T-Mobile Austria, T-Mobile Netherlands und T-Mobile Polska), T-Mobile US (Mobilfunkgeschäft in den Vereinigten Staaten), T-Systems (Vermarktung komplexer Dienstleistungen und Branchenlösungen), T-Venture / Deutsche Telekom Capital Partners, Deutsche Funkturm und Strato (Webhosting-Anbieter).

Am 18. November 1996 gelang der Deutschen Telekom AG unter der Führung von Ron Sommer einer der spektakulärsten Börsengänge in der deutschen Geschichte. Die Telekom inszenierte dafür eine bis dahin beispiellose Werbekampagne und prägte den Namen T-Aktie. Vor allem viele Privatanleger partizipierten an der Erstnotiz der sogenannten „Volksaktie“. Die Telekom nahm damals rund 10 Milliarden Euro ein (Emissionspreis der Aktie: 28,50 DM). Zunächst entwickelte sich die Aktie sehr stark. Durch das Platzen der Dotcom-Blase, fehlerhaften Unternehmensstrategien und überteuerten Zukäufen fiel die Aktie 2002 aber weit unter ihren Emissionskurs und entwickelte sich in den folgenden Jahren spärlich.

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