Hewlett Packard und Hewlett Packard Enterprise

Hewlett Packard und Hewlett Packard Enterprise

Henry Ford hat den gleichnamigen Autobauer durch die Fließbandproduktion zu einer der größten Autobauer weltweit geformt. Der US-Autobauer Ford ist im S&P-500 notiert. Quelle: dapd

Hewlett-Packard Company oder auch HP ist ein weltweit tätiges US-amerikanisches Technologie-Unternehmen. HP zählt zu den Gründern des Silicon Valley. Dort befindet sich auch noch heute die Unternehmenszentrale. Weltweit beschäftigt HP über 300.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist an der New Yorker Börse notiert (HP Aktienkurs). Hewlett-Packard teilt sich in die Geschäftsbereiche Personal Systems, Printing, Enterprise Group, Enterprise Services, Software und HP Financial Services auf. Bei Privatanwendern ist HP vor allem für seine Drucker und PC-Systeme bekannt.

Ende 2015 kam der große Schnitt: Der IT-Dinosaurier wurde in zwei Teile gespalten: in Hewlett Packard Enterprise (HPE), das nun Software vor allem für Geschäftskunden anbietet, und den Hardwarebereich HP.

Das Unternehmen wurde 1939 von William (Bill) Hewlett und David Packard in einer Garage in Palo Alto gegründet. Das erste Produkt war ein Tonfrequenzgenerator, der HP200A. Erste Erfolge stellten sich schnell ein. Bereits 1959 eröffnete Hewlett-Packard in Deutschland eine weitere Produktionsstätte. Im Jahr 1972 produzierte das Unternehmen mit dem HP-35 den ersten wissenschaftlichen Taschenrechner der Welt. In den Achtziger Jahren brachte HP seine ersten PCs sowie die ersten Tintenstrahldrucker auf den Markt. 1999 spaltete HP die Sparten Test- und Messtechnik, Chemische Analysetechnik, Medizinelektronik und Elektronische Bauelemente ab und gründete Agilent Technologies. Der Börsengang von Agilent war zu seiner Zeit der bis dahin größte eines Silicon Valley Unternehmens. Im Jahr 2002 fusionierte Hewlett-Packard mit dem konkurrierenden Unternehmen Compaq, welches Computer herstellte. Im Jahr 2010 akquirierte HP den Hersteller von Netzwerkausrüstung 3Com für circa 2,7 Milliarden US-Dollar. Im gleichen Jahr erwarb Hewlett-Packard den Hersteller von PDAs und Smartphones Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar.

 

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