Karl-Theodor zu Guttenberg

Karl-Theodor zu Guttenberg

huGO-BildID: 20970849 German Defence Minister Karl-Theodor zu Guttenberg attends a news conference in Berlin, Germany, Friday, Feb. 18, 2011. Guttenberg confirmed that two German Bundeswehr soldiers have been killed in an attack near Kunduz on Friday. (Foto:Michael Sohn/AP/dapd) Quelle: dapd

Karl-Theodor zu Guttenberg (vollständiger Name: Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg) ist ein deutscher Politiker und ehemaliger Verteidigungsminister. Er ist Mitglied der CSU. Karl-Theodor zu Guttenberg wurde am 5. Dezember 1971 in München, Bayern geboren.

Nach seinem Abitur und dem Wehrdienst begann Karl-Theodor zu Guttenberg im Jahr 1992 Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth zu studieren. Während seines Studiums war er geschäftsführender Gesellschafter der Guttenberg GmbH in München (bis November 2003). Die Gesellschaft war für die Verwaltung des Vermögens der Familie Guttenberg zuständig. Die Familie war zum Beispiel mit 26,5 Prozent an der Rhön-Klinikum AG beteiligt. Diese Beteiligung wurde 2002 an die HypoVereinsbank verkauft. Nach dem Bestehen der Ersten Juristischen Staatsprüfung im Jahr 1999 begann Karl-Theodor zu Guttenberg mit einer Promotion an der Universität Bayreuth, welche er im Januar 2009 abschloss. Ab Mai 2007 durfte er den Grad eines Doktors der Rechte vorläufig führen.

Karl-Theodor zu Guttenberg begann seine Karriere in der Politik bei der CSU. Ab dem Jahr 2002 war er im Kreistag von Kulmbach sowie im Deutschen Bundestag tätig. Vom 30. Oktober 2008 bis zum 9. Februar 2009 war Karl-Theodor zu Guttenberg Generalsekretär der CSU. Er wurde im Februar 2009 zunächst zum Bundesminister für Wirtschaft und Technologie ernannt. Am 28. Oktober 2009 folgte Karl-Theodor zu Guttenberg dann Franz Josef Jung als Verteidigungsminister der Bundesrepublik. Durch die Plagiatsaffäre um seine Promotion, welche im Jahr 2011 bekannt wurde, trat er von allen politischen Ämtern am 1. März 2011 zurück. Karl-Theodor zu Guttenberg hatte damals mehrere Passagen seiner Doktorarbeit, ohne Angabe von Quellen oder der Kennzeichnung als Zitat, aus anderen Publikationen übernommen.

Nachdem zu Guttenberg von seinen politischen Ämter zurückgetreten war, nahm er unter anderem Tätigkeiten als EU-Kommissionsberater und am Center for Strategic and International Studies (CSIS) in Washington auf.

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