Kim Dotcom

huGO-BildID: 26951308 Megaupload founder Kim Dotcom talks to members of the media as he leaves the High Court in Auckland in this February 29, 2012 file photograph. Search warrants used when 70 police raided Dotcom's New Zealand mansion were illegal, a New Zealand court ruled on June 28, 2012. German national Dotcom, also known as Kim Schmitz, was one of four men arrested in January as part of an investigation of his Megaupload.com website led by the U.S. Federal Bureau of Investigation. REUTERS/Simon Watts/Files (NEW ZEALAND - Tags: CRIME LAW SCIENCE TECHNOLOGY BUSINESS PROFILE) Quelle: Reuters

Kim Dotcom (bürgerlich Kim Schmitz) wurde am 21. Januar 1974 in Kiel geboren. Er machte sich zuerst in den Neunziger Jahren einen Namen als Computer-Hacker. Kim Dotcom war vor allem in der Mailbox-Szene aktiv. Seine erste Haftstrafe auf Bewährung erhielt er 1994 nachdem er wegen Betrugs, Computerbetrugs, gewerbsmäßiger Bandenhehlerei und Missbrauchs von Titeln verurteilt wurde. Dotcom konnte sein Urteil schmälern indem er den Ermittlungsbehörden Informationen über die Schwarzkopie- und Kreditkartenszene gab.

Kim Dotcom gründete das Unternehmen Data Protect Consulting GmbH durch die Erlöse eines Beratungsvertrags der Telekom und verkaufte das Unternehmen zu 80 Prozent an den Tüv Rheinland. Die Data Protect Consulting GmbH ging 2001 in die Insolvenz.

Als nächstes machte Kim Dotcom auf sich aufmerksam indem er 2001 verkündete, das Unternehmen letsbuyit.com mit 50 Millionen Euro zu unterstützen. Zu dieser Zahlung kam es aber nie. Stattdessen wurde Dotcom 2002 wegen Insiderhandels verurteilt, weil er durch die Manipulation des letsbuyit.com Kurses etwa 1 Millionen Euro Gewinn gemacht hatte.

Im Jahr 2005 gründete Kim Dotcom mit anderen Teilhabern den Filehoster Megaupload, versuchte aber zunächst nicht damit in Verbindung gebracht zu werden. Diese Verbindung wurde erst 2011 öffentlich bestätigt. Am 19. Januar 2012 schaltete das FBI Megaupload ab. Kim Dotcom wurde in Neuseeland zusammen mit Kollegen von Megaupload verhaftet. Zusätzlich beantragten die USA die Auslieferung von Kim Dotcom. Es folgten mehrere Gerichtsverfahren in Neuseeland, welche sich mit der Rechtsmäßigkeit der damaligen Hausdurchsuchung und der Weitergabe von Daten an das FBI befassten.

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