Kim Jong-un

huGO-BildID: 35811192 ARCHIV - Nordkoreas Diktator Kim Jong-un hält am 01.01.2014 in Pjöngjang (Nordkorea) eine Neujahrsanprache. Am 09.03.2014 finden in Pjöngjang die Wahlen zur Obersten Volksversammlung statt. Foto: Kcna/EPA SOUTH KOREA OUT (zu dpa vom 08.03.2014) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Kim Jong-un wurde entweder am 8. Januar 1982, 1983 oder 1984 in Pjöngjang, Nordkorea geboren. Sein Geburtsjahr wurde zunächst auf das Jahr 1983 festgelegt, aber dann später geändert. Er ist der dritte Sohn des ehemaligen nordkoreanischen Diktators Kim Jong-il. Über die Jugend- und Schulzeit von Kim Jong-un ist wenig bekannt. Es wird vermutet, dass er ab Mitte der Neunziger Jahre bis zum Jahr 2000 in der Schweiz zur Schule gegangen ist. Offizielle Bestätigungen gibt es hierfür nicht. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat Kim Jong-un von 2002 bis 2007 an der Kim-Il-sung-Universität in Pjöngjang studiert.

Kim Jong-un wurde ab 2009 als möglicher Nachfolger seines Vaters Kim Jong-il gehandelt. Dementsprechend wurde versucht, einen Führerkult um ihn herum aufzubauen. Am 27. September 2010 wurde Kim Jong-un zum Vier-Sterne-General ernannt. Einen Tag darauf wurde er in das Zentralkomitee der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) berufen. Nachdem sein Vater Kim Jong-il am 17. Dezember 2011 verstarb, wurde Kim Jong-un am 29. Dezember 2011 zum „obersten Führer“ der Partei und des Militärs ernannt. Im April 2012 wurde er dann auf der IV. Parteikonferenz der Partei der Arbeit Koreas zum Parteiführer gewählt. Außerdem wählte ihn im gleichen Monat die Oberste Volksversammlung der Demokratischen Volksrepublik Korea zum Ersten Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungskomitees Nordkoreas.

Kim Jong-un wird international als menschenrechtsverachtender Diktator kritisiert. In Nordkorea wird die Todesstrafe durch öffentliche Hinrichtungen vollzogen. Menschen, deren politische oder religiöse Vorstellungen von denen des Diktators abweichen, werden in Konzentrations- oder Umerziehungslager interniert. Nordkorea verfügt über Atomwaffen, dessen Bestand Kim Jong-un ausbaute. Die Atomwaffen wurden 2006, 2009 und 2013 unterirdisch getestet. Die ersten Tests fanden noch unter Machthaber Kim Jong-il statt. Beim dritten Test im Jahr 2013 war Kim Jong-un Staatsführer. Kim Jong-un hat bereits mehrfach deutlich gemacht, zu jedem Krieg bereit zu sein. Insbesondere gegen Südkorea und die USA erklärt sich Kim Jong-un gewappnet.

 

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