Piratenpartei

Fahnen der Piratenpartei sind am 18.09.2016 auf der Wahlparty der Piraten zu der Abgeordnetenhauswahl in Berlin zu sehen. Foto: Clemens Bilan/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Die Piratenpartei Deutschland (oder auch Piraten) wurde am 10. September 2006 gegründet. Gründungsort und Hauptsitz ist Berlin. Die Partei hat über 19.000 Mitglieder (Stand Mai 2015). International ist die Piratenpartei vertreten im Weltverband der Piratenparteien „Pirate Parties International“ und der Europapartei Europäische Piratenpartei (PPEU). Die Jugendorganisation der Piraten sind die Jungen Piraten. Die Piratenpartei bezeichnet sich selbst als sozialliberale Bürgerrechtspartei.

Die Piratenpartei hat ihren politischen Schwerpunkt auf dem Wandel zur Informationsgesellschaft (oder auch „digitale Revolution“). Die Piraten setzen sich in diesem Zusammenhang für einen freien Informationsfluss im Netz und eine freie Vernetzung ein. Ein wichtiges Thema ist zum Beispiel die Vorratsdatenspeicherung. Die Partei setzt aber nicht nur auf ihre Netzpolitik sondern auch auf andere Programmpunkte wie Arbeit und Soziales, Migration und Integration, Umweltpolitik und Energiepolitik.

Seit der Gründung der Piratenpartei gab es bereits mehrere parteiinterne Kontroversen. Diese wirkten sich auch teils auf die schwankende Mitgliederzahl aus, welche auf ihrem Höhepunkt fast 35.000 Mitglieder erreichte.

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