Recep Tayyip Erdogan

Recep Tayyip Erdogan

A handout picture taken and released by Turkish presidential press office on January 12, 2016 shows Turkish President Recep Tayyip Erdogan delivering a speech during the Ambassador's Conference at the Presidential Complex in Ankara. Turkish President Recep Tayyip Erdogan said today's attack on Istanbul's tourist heart that killed 10 people and wounded 15 was carried out by a suicide bomber of Syrian origin and foreigners were among the dead. / AFP / TURKISH PRESIDENTIAL PRESS OFFICE / KAYHAN OZER / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO /TURKSIH PRESIDENTIAL PRESS OFFICE /KAYHAN OZER" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS Quelle: AFP

Recep Tayyip Erdogan ist ein türkischer Politiker. Im August 2014 wurde er zum Präsident der Türkei vereidigt. Zuvor war Erdogan über 10 Jahre Ministerpräsident der Türkei. Außerdem war er Vorsitzender der konservativen Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP). Erdogan steht international in der Kritik. Er zensiert das türkische Internet, schränkt die Meinungsfreiheit ein und setzt nationale Medien unter Druck. Erdogan hat zwar 2004 die Todesstrage abgeschafft, wirbt aber seit 2012 für eine Neueinführung. Er verurteilt Abtreibungen öffentlich und spricht sich gegen Kaiserschnitte aus. Erdogan erklärte ebenfalls öffentlich, dass der Islam für Frauen die Rolle der Mutter vorgesehen habe und lehnt schwere körperliche Arbeit für Frauen ab. Die Religion spielt für Erdogans Politik eine hervorgehobene Rolle. Im Juli 2016 versuchte ein Teil des türkischen Militärs, die Regierung zu stürzen. Erdogan forderte die Bevölkerung zum Wiederstand auf, woraufhin der versuchte Militärputsch scheiterte.

Recep Tayyip Erdogan wurde am 26. Februar 1954 in Beyoğlu in der Provinz Istanbul geboren. Er studierte Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften an der Marmara-Universität in Istanbul. Seine politische Karriere startete er in der Jugendorganisation der Nationalen Ordnungspartei (MNP). Im Jahr 1984 wurde Recep Tayyip Erdogan in den Vorstand der Nachfolgepartei Wohlfahrtspartei (RP) gewählt. Von 1994 bis 1998 war er Oberbürgermeister der Stadt Istanbul. 1998 wurde Recep Tayyip Erdogan zu einer Gefängnisstrafe wegen Missbrauchs der Grundrechte und –freiheiten verurteilt. Im Juli 1999 wurde er aus der Haft entlassen.

Recep Tayyip Erdogan gründete 2001 mit ehemaligen Parteifreunden die Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP). Dessen Parteichef blieb er bis 2012. Bei der Parlamentswahl 2002 gewann die AKP und Recep Tayyip Erdogan wurde Ministerpräsident der Türkei. Bei den Parlamentswahlen 2007 und 2011 wurde er jeweils wiedergewählt. Sein Amt als Ministerpräsident endete 2014. Bei den Präsidentschaftswahlen im August 2014 wurde er zum Präsidenten der Türkei gewählt. Recep Tayyip Erdogan residiert als erster Präsident im neuerbauten Palast Cumhurbaşkanlığı Sarayı.

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