Riester-Rente

Die Riester-Rente wurde 2002 durch das Altersvermögensgesetz (AVmG) eingeführt. Sie ist eine staatliche geförderte und privat finanzierte Rente. Die Förderung wird in Form von Zulagen und einem zusätzlichen Sonderausgabenabzug ausgezahlt. Die Riester-Rente gehört zur sogenannten dritten Säule beziehungsweise zweiten Schicht der Altersvorsorge. Förderungsberechtigt sind unter anderem Arbeitnehmer und Beamte. Keinen Riester-Anspruch haben zum Beispiel Selbstständige, welche aber auf die Rürup-Rente / Basisrente zurückgreifen können.

Die jährliche Grundzulage pro Person beträgt 154 Euro, die Kinderzulage 185 Euro für bis Ende 2007 geborene Kinder und 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder. Der Beitragszahler kann pro Jahr bis zu 2.100 Euro der Einzahlungen in den Riester-Vertrag als Sonderausgaben absetzen. Die Einkünfte aus dem Riester-Vertrag im Rentenalter werden versteuert.

Mittlerweile bieten die verschiedenen Anbieter unterschiedliche Arten von Riester-Renten, wie zum Beispiel das Riester-Darlehen (Wohn-Riester), den Riester-Bausparvertrag, den Riester-Banksparplan, die Riester-Rentenversicherung und den Riester-Fondssparplan, an.

Walter Riester, der als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung die Förderung der freiwilligen Altersvorsorge durch eine Altersvorsorgezulage vorschlug, gilt als Namensgeber für die Riester-Rente.

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