Verbraucherschutz

huGO-BildID: 26075872 ILLUSTRATION - Eine Frau führt mit einem TAN-Generator und ihrer Bankcard eine Überweisung per Onlinebanking durch, aufgenommen am 01.08.2011 in Bamberg (Oberfranken). Wie sorgfältig müssen Bankkunden mit ihren Geheimzahlen für das Online-Banking umgehen? Und wer haftet, wenn ein Kunde möglicherweise einer gefälschten Website auf den Leim gegangen ist? Hierüber verhandelt am Dienstag (24.04.2012) der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Geklagt hatte ein Bankkunde, von dessen Konto 5000 Euro nach Griechenland überwiesen wurden. Nach seiner Darstellung hatte er insgesamt zehn Transaktionsnummern (TANs) auf einer vermutlich gefälschten Bank-Website eingegeben. Die Bank meint, der Kunde sei selbst schuld. Foto: David Ebener dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Der Verbraucherschutz soll Konsumenten vor der Vormacht von Herstellern und Händlern schützen und ihre Interessen vertreten. Durch verschiedene Skandale, zum Beispiel im Lebensmittelbereich, hat sich die öffentliche Wahrnehmung des Verbraucherschutzes in den letzten Jahren verstärkt.

In Deutschland gibt es kein eigenes Verbraucherschutzgesetz. Gesetzliche Regelungen sind vor allem im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sowie in vielen Vorschriften des öffentlichen Rechts zu finden. Im Jahr 2002 wurde das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ins Leben gerufen, welche zum Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gehört. Auf Länderebene gibt es diverse Landesämter oder Ministerien die sich um den Verbraucherschutz kümmern. In der Europäischen Union gibt es eine Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz sowie einen Kommissar für Verbraucherschutz.

Die Interessen der Verbraucher werden aber auch durch verschiedene Verbraucherschutzorganisationen in Deutschland vertreten. Bekannte Organisationen sind zum Beispiel Foodwatch, Bund der Versicherten, Verbraucherzentrale Bundesverband, Stiftung Warentest und die Deutsche Stiftung Patientenschutz. Diese Schutzorganisationen verstehen sich sowohl als Lobbyverbände als auch als Interessengemeinschaften. Einige helfen Verbrauchern auch in Einzelfällen.

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