Wladimir Putin

huGO-BildID: 50452581 Russian President Vladimir Putin speaks during a session of the Valdai International Discussion Club in Krasnaya Polyana, Sochi, Russia, October 22, 2015. Putin said on Thursday he had asked his Syrian counterpart Bashar al-Assad how he would view an armed opposition force that was genuinely ready to combat Islamic State militants. REUTERS/Alexei Druzhinin/RIA Novosti/Kremlin ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. Quelle: Reuters/Toru Hanai

Wladimir Wladimirowitsch Putin wurde am 7. Oktober 1952 in Leningrad, Sowjetunion (heute: St. Petersburg, Russland) geboren. Nach dem Abschluss eines Jura-Studiums an der Universität Leningrad im Jahr 1975, fing Wladimir Putin an, für den KGB zu arbeiten. Zuletzt war er für den KGB als Oberstleutnant tätig. Einen Teil seiner KGB-Zeit verbrachte Wladimir Putin in Dresden.

Im Jahr 1990 wurde Wladimir Putin in die Sowjetunion zurückbeordert und arbeitete zuerst für die Universität Leningrad als Assistent des Rektors. Nach ersten beratenden Tätigkeiten für den späteren St. Petersburger Bürgermeister Anatoli Sobtschak, wurde er 1992 für das Amt eines Vizebürgermeisters ernannt. Nachdem Sobtschak 1996 seine Wiederwahl verlor, wechselte Wladimir Putin in das örtliche Wahlkampfteam von Boris Jelzin. Im selben Jahr begann auch sein Aufstieg in Moskau. Er arbeitete dort unter anderem als stellvertretender Leiter der Kreml-Liegenschaftsverwaltung, als stellvertretender Kanzleileiter des Präsidenten Boris Jelzin und als stellvertretenden Chef der Präsidialverwaltung. In den Jahren 1998 und 1999 war er als Direktor des Inlandsgeheimdienstes FSB sowie als Sekretär des Sicherheitsrates der Russischen Föderation tätig.

Im August 1999 ernannte Boris Jelzin Wladimir Putin zu seinem Wunschkandidaten als nachfolgender Ministerpräsident. Die Duma bestätigte dies ein paar Tage später. Nachdem Jelzin am 31. Dezember 1999 sein Amt niederlegte, übernahm Putin verfassungsgemäß ebenfalls das Amt des Präsidenten von Russland. Bei der folgenden Wahl am 26. März 2000 gewann er und wurde zum Präsidenten ernannt. In seiner ersten Amtszeit bis 2004 lagen Wladimir Putins Schwerpunkte auf einer Reform der Innenpolitik und dem Tschetschenien-Konflikt. Außerdem ging er gegen Oligarchen vor, welche bei ihm in Ungnade gefallen waren. Putin gewann die Präsidentschaftswahl am 14. März 2004 und ging in eine zweite Amtszeit als Präsident der Russischen Föderation.

Eine dritte Amtszeit ist in Russland gesetzlich ausgeschlossen (sie ist nur möglich wenn ein weiterer Präsident zwischen den Amtszeiten gewählt wird) und so löste Dmitri Medwedew Wladimir Putin am 7. Mai 2008 ab. Die Duma wählte Putin daraufhin zum neuen Ministerpräsidenten. Die Macht des Ministerpräsidenten hatte er vorher selbst verstärkt. Bei der Präsidentschaftswahl am 4. März 2012 trat Putin wieder an und gewann diese auch. Die Amtszeit des Präsidenten wurde bereits 2010 auf sechs, anstatt vier Jahre erhöht.

Putin steht international für den Ukraine-Konflikt in der Kritik. Außerdem kritisieren ihn Menschenrechtsorganisationen für die Einschränkung der Meinungsfreiheit, der freien Meinungsäußerung und der Zensur.

Wladimir Putin war von 1983 bis 2014 mit Ljudmila Schkrebnewa verheiratet. Aus dieser Ehe gingen ihre zwei Töchter Maria (1985) und Jekaterina (1986) hervor.

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