Handelsblatt

_

Turnen Doping: CAS: Turnerin Galjulina bleibt zwei Jahre gesperrt

Die bei einer Trainingskontrolle vor den Olympischen Spielen in London positiv getestete usbekische Turnerin Luisa Galjulina bleibt für zwei Jahre gesperrt.

Luisa Galjulina bleibt für zwei Jahre gesperrt Quelle: SID
Luisa Galjulina bleibt für zwei Jahre gesperrt Quelle: SID

Lausanne (SID) - Die bei einer Trainingskontrolle vor den Olympischen Spielen in London positiv getestete usbekische Turnerin Luisa Galjulina bleibt für zwei Jahre gesperrt. Dies entschied der Internationale Sportgerichtshof CAS am Dienstag in Lausanne. Der CAS schloss sich damit der Forderung der Welt-Anti-Doping-Agentur an. Die WADA hatte den CAS angerufen, nachdem der Turn-Weltverband FIG die Athletin lediglich mit einer Sperre von sechs Monaten belegt hatte.

Anzeige

Bei der 20-Jährigen wurde das verbotene Diuretikum Furosemid gefunden, das als maskierendes Mittel für Dopingsubstanzen benutzt wird. Das Ergebnis der B-Probe bestätigte die Analyse. Galjulina hatte erklärt, sie wisse nicht, wie die Substanz in ihren Körper gelangt sei. Ende Juni 2012 sei sie krank gewesen und von ihrer Mutter behandelt worden. Zudem habe sie Mittel wegen Herzproblemen eingenommen, sowie "zahlreiche andere Produkte und Kräuter", um schlafen und entspannen zu können.

Quelle: SID
  • Die aktuellen Top-Themen
Wechsel-Wahnsinn: Das absurde Theater um Lewandowski

Das absurde Theater um Lewandowski

Chronologie einer Fußball-Seifenoper mit hohem Unterhaltungswert: Bleibt er noch beim BVB oder wechselt er nach München? Der Transfer von Stürmerstar Lewandowski mit Dementi und Gegendeminti nimmt kuriose Züge an.

Lücken wegen Champions League: Jogis neue Truppe für die USA

Jogis neue Truppe für die USA

Löw muss bei den Testspielen auf viele Stammspieler verzichten. Jetzt dürfen sich vier Neue beweisen und müssen aufpassen, dass ihr Debüt im Nationaldress nicht auch ihr letzter Auftritt ist. Es wäre nicht das erste Mal.

Löw lobt Neulinge: Kruse spielt gegen Ecuador von Anfang an

Kruse spielt gegen Ecuador von Anfang an

Bundestrainer Joachim Löw ist nach einer knappen Trainingswoche voll des Lobes über seine vier Neuling bei der US-Reise. Der Noch-Freiburger Max Kruse wird am Mittwoch sogar von Beginn an auflaufen.