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24.11.2006 

Auch in Irland wird von ausländischen Geschäftspartnern Pünktlichkeit erwartet. Selbst wenn im Gegenzug eine gewisse Zeit verstreichen kann bis ihr Partner zu einem vereinbarten Termin erscheint.

Im Gespräch sollte nicht zu viel Aufhebens um die eigene akademische Qualifikation oder berufliche Erfolge gemacht werden, dies wird schnell als arrogant gewertet. Sie werden ohnehin an Ihren Taten gemessen. Iren üben gerne Selbstkritik, schätzen jedoch Kritik von außen nicht allzu sehr.

Einladungen zum Essen bieten einen geeigneten Rahmen, um in entspannter Atmosphäre Details des Geschäftes näher zu erörtern. Grundsätzlich sollte das eigentliche Verhandlungsthema jedoch erst dann angesprochen werden, wenn der Geschäftspartner dies aufgreift.

Der irische Geschäftsmann lädt gerne auf ein Guiness in einen Pub ein. Dort geht es traditionell sehr zünftig zu. Die "Pub and Club"-Kultur, zu der für die Iren mehr gehört als reichlicher Bierkonsum hat im Lande eine lange Tradition. In entspannter Atmosphäre den Tag ausklingen lassen "going for a pint" gehört nun mal zur irischen Kultur.

Einladungen zum Essen und zu Drinks sollten immer auf Gegenseitigkeit beruhen. Im Pub zahlt üblicherweise der Gastgeber die ersten Drinks. Die Gäste zahlen dann reihum die nächsten Runden. Bei der Bierbestellung gilt ein pint (circa 0,5 l) als die übliche Maßeinheit. Ein Bier unterhalb dieses Maßes zu ordern wird in Irland Irritation hervorrufen.

Seit März 2006 gilt in allen irischen Restaurants und Pubs absolutes Rauchverbot. Irland ist damit weltweit das erste Land, das ein derartiges Rauchverbot flächendeckend verhängt hat.

Lesen Sie weiter auf Seite 4: Ablauf von Besprechungen

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