Angebot für Berliner Bank abgegeben: Unicredito will deutschen Marktanteil ausbauen

Angebot für Berliner Bank abgegeben
Unicredito will deutschen Marktanteil ausbauen

Die italienische Großbank Unicredito hält nach der Übernahme der Münchener HVB weitere Zukäufe in Deutschland für möglich.

HB FRANKFURT. „Die Hypo-Vereinsbank ist stark in Süddeutschland und im Großraum Hamburg. Wo wir aber niedrige Marktanteile haben, wollen wir weiter wachsen“, sagte Unicredito-Chef Alessandro Profumo in einem vorab veröffentlichten Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe). Zukäufe seien dabei nicht ausgeschlossen. Für die derzeit zum Verkauf stehende Berliner Bank sei ein unverbindliches Angebot abgegeben worden.

Der Abgang wichtiger HVB-Führungskräfte habe zuletzt für große Verunsicherung bei Mitarbeitern und Kunden gesorgt, sagte der neue HVB-Chef Wolfgang Sprißler. „Der Kundenverlust im Privatkundengeschäft ist nicht dramatisch, aber bemerkbar.“

In Polen, wo UniCredito nach der HVB-Akquisition auf politischen Widerstand stößt, rechnet Profumo nicht damit, eine der beiden zum Konzern gehörenden Institute verkaufen zu müssen. „Die Kartellfrage ist von der EU-Kommission eindeutig zu unseren Gunsten entschieden worden.“ Die Italiener wollen ihre Tochter Pekao mit der HVB-Einheit in Polen, der BPH, fusionieren. Die Regierung in Warschau drängt hingegen auf einen Verkauf der BPH.

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