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13.08.2007 

Das Dax-Unternehmen will seit Jahren den Anteil ausländischer Investoren vergrößern. Seit Monaten gibt es Spekulationen um eine mögliche Zerschlagung des Unternehmens durch Hedge-Fonds. Für dieses Jahr peilt die Münchener Rück einen Rekordgewinn von 3,5 bis 3,8 Milliarden Euro an. Die Gruppe privater Investoren, die der Fonds vertritt, wolle selbst nicht in Erscheinung treten, hieß es.

Für die Comdirect will die AFC bis zu 14 Euro pro Aktie bieten. Am Freitag schloss die Aktie im Kleinwerte-Index SDax bei 7,99 Euro. Der Bank zufolge nahm der AFC bislang weder zu ihr noch zum Großaktionär Commerzbank Kontakt auf. Auch an der Wiener A-Tec Industries sei die AFC interessiert. Auch da bestätigte ein Sprecher der Zeitung einen ersten Kontakt.

Das Wiener Wirtschaftsblatt berichtete, die im AFC zusammengeschlossenen anonymen Investoren würden in Wien vom Kupferhändler Saeed Sharif vertreten. Der Fonds wolle "bis zu 210 Euro" für eine A-Tec-Aktie bieten, wobei der massive Kursverlust der letzten Tage wohl noch nicht berücksichtigt worden sei. Der "Arabic Finance Circle" verfolge "keine strategische Interessen" und sehe eventuelle Akquisitionen als "reine Finanzinvestments". Bis Jahresende seien weitere Ankäufe im Dax angepeilt. Mittelfristig wolle man im deutschsprachigen Raum Akquisitionen in der Höhe von 20 Milliarden Euro tätigen. Entscheidungen über Käufe würden "im Rahmen von Investorenversammlungen einstimmig beschlossen".

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