Banken: Sparkasse Köln-Bonn stockt Eigenkapital auf

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Sparkasse Köln-Bonn stockt Eigenkapital auf

Und noch einmal: Die Sparkasse Köln-Bonn hat erneut ihr Eigenkapital aufgestockt - und zwar gleich um 300 Mio. Euro. Begründung: Der Mittelstand soll weiter an Kredite kommen.

HB KÖLN. Die Sparkasse Köln-Bonn hat ihr Eigenkapital noch einmal aufgestockt. Der Rheinische Sparkassenverband habe bei dem Institut über eine Tochtergesellschaft 300 Mio. Euro an Genussscheinen gezeichnet, sagte am Freitag eine Sprecherin der Sparkasse und bestätigte damit einen Bericht der "Rheinischen Post". "Der Grund ist, dass wir unsere Eigenkapitalquote erhöhen wollen", sagte die Sprecherin. Die Sparkasse wolle den Mittelstand weiter mit Krediten versorgen.

Auf keinen Fall sei es so, dass die Sparkasse angeschlagen sei, betonte die Sprecherin. "Wir haben eine gute Kapitalquote von zehn Prozent, und jetzt wird sie sich noch einmal etwas erhöhen." Zuvor hatten die Städte Köln und Bonn bereits zugesagt, die stillen Einlagen der Sparkasse um insgesamt 300 Mio. Euro zu erhöhen. Das Ergebnis der Sparkasse war 2007 auf 400 000 Euro eingebrochen. Nur mit einem Griff in die stillen Reserven konnte ein Abrutschen in die roten Zahlen verhindert werden.

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