Belastungen durch Orkan „Kyrill“: Kölnische Rück rechnet mit bis zu 80 Millionen Euro

Belastungen durch Orkan „Kyrill“
Kölnische Rück rechnet mit bis zu 80 Millionen Euro

Der Rückversicherer Kölnische Rück rechnet durch den Orkan „Kyrill“ mit Belastungen zwischen 60 bis 80 Millionen Euro vor Steuern. Entsprechend der starken Marktposition der Kölnischen Rück in der Sturmschadenversicherung in Deutschland werde der größte Teil der Schadensbelastungen in diesem Jahr nach jetzigem Stand auf die „Kyrill“-Folgen entfallen, so das Unternehmen.

HB DÜSSELDORF. Die deutsche Versicherungstochter gehört zum US-Versicherer Gen Re, der wiederum Teil von Berkshire Hathaway ist, der Gruppe des Investors Warren Buffet. Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Münchener Rück beziffert die Schäden für sich mit 600 Millionen Euro vor Steuern, die Hannover Rück mit 120 bis 180 Millionen Euro.

„Kyrill“ war am 18. und 19. Januar mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde über Europa gefegt. Der Wintersturm dürfte nach bisherigen Schätzungen einer der teuersten in Europa seit 1980 gewesen sein. „Lothar“ hatte die Assekuranz im Jahr 1999 rund 7,2 Milliarden Euro gekostet, „Daria“ 1990 etwa 6,8 Milliarden Euro. Bei „Kyrill“ rechnen Experten mit einem versicherten Schaden von insgesamt fünf bis sieben Milliarden Euro.

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