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08.04.2008 

Die Grünen-Politikerin Christine Scheel, die im KfW-Verwaltungsrat sitzt, sagte im RBB: „Nach meiner Auffassung ist Frau Matthäus-Maier das Opfer von sehr durchsichtigem parteipolitischem Mobbing geworden.“

Die langjährige SPD-Politikerin Matthäus-Maier hatte ihren Rückzug mit den ständigen Angriffen erklärt, unter denen ihre Gesundheit gelitten habe. In einer Erklärung kritisierte sie „gezielte „Durchstechereien“ aus vertraulichen Sitzungen und Papieren der KfW“ sowie das „bewusste Verwischen von „Retter“ und „Täter““. „Nicht die KfW ist das Problem, sondern die IKB. Die KfW ist Teil der Lösung“, sagte Matthäus-Maier.

Die umstrittenen Geschäfte der IKB, an der die KfW über 43 Prozent besitzt, waren bereits vor ihrer Amtszeit begonnen worden. Die IKB musste nach Fehlspekulationen am US-Hypothekenmarkt mit Milliardenhilfen des Staates und der Kreditwirtschaft vor dem Zusammenbruch gerettet werden. Die bisher drei Rettungspakte haben ein Gesamtvolumen von rund 8,5 Mrd. Euro. Mit rund sechs Mrd. trägt den Großteil davon die KfW.

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