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23.04.2008 

Deutschland sei ein guter Standort für Investoren, sagte Snow. Zwar bremse der starke Euro. "Aber ein guter Deal ist ein guter Deal." Angesichts der Diskussion über die Branche hierzulande betonte er, dass Cerberus die Unternehmen nicht ausquetschen, sondern langfristig begleiten wolle.

Cerberus gilt in der Branche als ein aggressiver Investor, der hart zu verhandeln weiß. Bei Siemens SEN sicherten sich die Amerikaner nach Handelsblatt-Informationen mit einem guten ersten Angebot zunächst exklusive Gespräche. In den Detailverhandlungen stellte Cerberus dann eine Reihe von Bedingungen, so dass Siemens die Bieterrunde schließlich wieder für andere Interessenten öffnete. Wann es zu einem Abschluss kommen wird, ist derzeit noch offen. Snow wollte sich nicht zu konkreten Übernahmezielen äußern. Man schaue sich die Bücher aber stets genau an.

Cerberus hatte unter anderem mit der Übernahme der angeschlagenen amerikanischen Automarke Chrysler für Aufsehen gesorgt. Die Finanzinvestoren kauften den Konzern von Daimler. Die Schwaben hatten zuvor jahrelang versucht, Chrysler in die schwarzen Zahlen zu bringen.

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